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Rentenmarkt: Neues Kontrakttief
29.05.24 09:10
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der Eurozone sind heute die deutschen Verbraucherpreise von Interesse, ebenso wie die monetären Entwicklungen, so die Analysten der Helaba.
Daher lohne es sich, den Blick auch auf die Inflationserwartungen zu lenken. Diese, gemessen an den 5J/5JForward-Inflationsraten, seien im Nachgang zur Pandemie und in der Folge des expansiven geld- und fiskalpolitischen Kurses deutlich gestiegen. Allerdings gelte es zu beachten, dass der Anstieg von einem Niveau aus erfolgt sei, das in der Phase ab 2014 bis in die Pandemie hinein sehr niedrig gewesen sei. Im historischen Vergleich seien die aktuellen Werte von rund 2,3% nicht als überhöht zu bezeichnen und zudem hätten die Inflationserwartungen jüngst von Spitzen bei ca. 2,4% nachgegeben, was nicht nur der EZB Raum eröffne, sondern auch den Rentenmärkten.
In den USA seien die Entwicklungen ähnlich, mit dem Unterschied, dass der Anstieg der Erwartungen seit 2020 diese nicht auf die früheren Niveaus geführt habe. Im Hinblick auf die FED-Politik sei daher ebenfalls festzuhalten, dass die Inflationserwartungen etwaigen Lockerungen im Verlauf des zweiten Halbjahres nicht im Wege stünden, zumal die monetären Entwicklungen mittelfristig wie in der Eurozone auf eine fortgesetzte Disinflation hinweisen würden.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei mit dem unerwartet starken US-Verbrauchervertrauen und den wieder hawkisheren FED-Äußerungen unter Druck geraten und habe am Morgen bei 129,37 ein neues Kontrakttief markiert. Der ADX unterhalb der 20er Marke deute zwar noch auf eine eher trendlose Marktverfassung hin, zuletzt habe dieser aber zugelegt und der DMI stehe dabei im Verkauf. Mit dem neuen Kontrakttief drohe nach Erachten der Analysten ein beschleunigter Abwärtsimpuls und die Herausbildung einer neuen Trendbewegung. Widerstände würden sich bei 130,52, bei 130,70 an der 21-Tagelinie und bei 131,01 zeigen. (29.05.2024/alc/a/a)
Daher lohne es sich, den Blick auch auf die Inflationserwartungen zu lenken. Diese, gemessen an den 5J/5JForward-Inflationsraten, seien im Nachgang zur Pandemie und in der Folge des expansiven geld- und fiskalpolitischen Kurses deutlich gestiegen. Allerdings gelte es zu beachten, dass der Anstieg von einem Niveau aus erfolgt sei, das in der Phase ab 2014 bis in die Pandemie hinein sehr niedrig gewesen sei. Im historischen Vergleich seien die aktuellen Werte von rund 2,3% nicht als überhöht zu bezeichnen und zudem hätten die Inflationserwartungen jüngst von Spitzen bei ca. 2,4% nachgegeben, was nicht nur der EZB Raum eröffne, sondern auch den Rentenmärkten.
In den USA seien die Entwicklungen ähnlich, mit dem Unterschied, dass der Anstieg der Erwartungen seit 2020 diese nicht auf die früheren Niveaus geführt habe. Im Hinblick auf die FED-Politik sei daher ebenfalls festzuhalten, dass die Inflationserwartungen etwaigen Lockerungen im Verlauf des zweiten Halbjahres nicht im Wege stünden, zumal die monetären Entwicklungen mittelfristig wie in der Eurozone auf eine fortgesetzte Disinflation hinweisen würden.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei mit dem unerwartet starken US-Verbrauchervertrauen und den wieder hawkisheren FED-Äußerungen unter Druck geraten und habe am Morgen bei 129,37 ein neues Kontrakttief markiert. Der ADX unterhalb der 20er Marke deute zwar noch auf eine eher trendlose Marktverfassung hin, zuletzt habe dieser aber zugelegt und der DMI stehe dabei im Verkauf. Mit dem neuen Kontrakttief drohe nach Erachten der Analysten ein beschleunigter Abwärtsimpuls und die Herausbildung einer neuen Trendbewegung. Widerstände würden sich bei 130,52, bei 130,70 an der 21-Tagelinie und bei 131,01 zeigen. (29.05.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,371 € | 0,1362 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


