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Rentenmarkt: Nachlassende Zinshoffnungen belasten
08.04.24 09:10
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der mit Spannung erwartete Arbeitsmarktbericht in den USA hat die Einschätzung vieler Marktteilnehmer bestätigt, dass sich die FED mit der Zinswende noch etwas Zeit lassen kann, so die Analysten der Helaba.
Die Zinssenkungserwartungen seien gedämpft, auch weil zum Teil sehr hawkische FED-Kommentare zu vernehmen gewesen seien. Zwar sei nach Meinung von FED-Chef Powell das Gesamtbild noch intakt, wonach es in diesem Jahr Zinssenkungen geben werde. Zunächst müsse aber mehr Vertrauen in den Rückgang der Inflation vorhanden sein. Andere FED-Vertreter hätten sich noch zurückhaltender geäußert und Zinssenkungen in 2024 wegen der zu hohen Inflation ganz infrage gestellt.
Der Rentenmarkt sei in der abgelaufenen Woche großen Schwankungen ausgesetzt gewesen. Letztlich habe sich aber nicht allzu viel getan und die Renditen von Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden weiterhin im Bereich von 2,25 bis 2,45% pendeln.
Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei nach mehrfachen Versuchen daran gescheitert, die 55-Tagelinie bei 133,05 zu überwinden. Daraufhin sei es zu schwächeren Notierungen gekommen, die vom robusten US-Arbeitsmarkt verstärkt worden seien. Der 21-Tagedurchschnitt bei 132,68 sei im Zuge dessen unterschritten worden. Die nächsten Unterstützungen seien bei 131,87 und 131,54 zu finden. Das technische Bild liefere indes uneinheitliche Signale. Der niedrige und weiter sinkende ADX lasse auf eine trendlose Marktverfassung schließen. (08.04.2024/alc/a/a)
Die Zinssenkungserwartungen seien gedämpft, auch weil zum Teil sehr hawkische FED-Kommentare zu vernehmen gewesen seien. Zwar sei nach Meinung von FED-Chef Powell das Gesamtbild noch intakt, wonach es in diesem Jahr Zinssenkungen geben werde. Zunächst müsse aber mehr Vertrauen in den Rückgang der Inflation vorhanden sein. Andere FED-Vertreter hätten sich noch zurückhaltender geäußert und Zinssenkungen in 2024 wegen der zu hohen Inflation ganz infrage gestellt.
Der Rentenmarkt sei in der abgelaufenen Woche großen Schwankungen ausgesetzt gewesen. Letztlich habe sich aber nicht allzu viel getan und die Renditen von Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden weiterhin im Bereich von 2,25 bis 2,45% pendeln.
Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei nach mehrfachen Versuchen daran gescheitert, die 55-Tagelinie bei 133,05 zu überwinden. Daraufhin sei es zu schwächeren Notierungen gekommen, die vom robusten US-Arbeitsmarkt verstärkt worden seien. Der 21-Tagedurchschnitt bei 132,68 sei im Zuge dessen unterschritten worden. Die nächsten Unterstützungen seien bei 131,87 und 131,54 zu finden. Das technische Bild liefere indes uneinheitliche Signale. Der niedrige und weiter sinkende ADX lasse auf eine trendlose Marktverfassung schließen. (08.04.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,371 € | 0,1362 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


