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Rentenmarkt: Impulstief in Reichweite
07.01.25 09:07
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Rentennotierungen standen noch einmal unter Druck, während der Euro Boden gutmachen konnte, so die Analysten der Helaba.
So hätten die Service-PMIs der europäischen Länder und der EWU als Ganzes überzeugt und ließen Hoffnungen auf eine Belebung des Wachstums keimen. Zudem habe die deutsche Inflationsrate anders als von den Analysten erwartet einen Anstieg verzeichnet. Hierbei müsse zwar betont werden, dass die Werte aufgrund eines turnusgemäß veränderten Wägungsschemas nur eingeschränkt mit denen von November zu vergleichen seien. Dennoch sei auch auf EWU-Ebene ein Anstieg der Jahresrate wahrscheinlich.
Da eine Zinssenkung der EZB um 25 Basispunkte per Januar vollständig eskomptiert sei, könnten diese Erwartungen fortgesetzt unter Druck stehen. An den Aktienmärkten und auch beim Eurokurs hätten sich am frühen Nachmittag Hoffnungen breitgemacht, wonach die Zollpolitik der USA nur spezielle Sektoren treffen und zudem "universell" ausgerichtet sein könnte, also nicht gegen einzelne Handelspartner. Trump selbst habe dies aber dementiert, und die Kursgewinne seien zwischenzeitlich wieder abgeschmolzen.
Die technische Situation beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei weiterhin geprägt von Schwächesignalen. Ein Impulstief bei 132,11 sei gestern markiert worden, und Indikatoren wie MACD und DMI stünden unverändert auf Verkauf. Letzterer werde dabei von einem steigenden ADX begleitet, was auf eine hohe Intensität des laufenden Abwärtsimpulses hinweise, und so müsse das Novembertief bei 132,00 im Blick behalten werden. Sollte diese Marke nicht halten, sei eine Ausdehnung der Kursschwäche ins Kalkül zu ziehen, die möglicherweise bis zum 138,2%-Level bei knapp unterhalb von 130,00 reiche. Ein Abprallen am 132er Kursniveau würde jedoch kurzfristig Chancen auf Kursanstiege bis 133,86 (Hoch vom Monatsanfang) oder sogar bis in die Zone um 134,25 ermöglichen. (07.01.2025/alc/a/a)
So hätten die Service-PMIs der europäischen Länder und der EWU als Ganzes überzeugt und ließen Hoffnungen auf eine Belebung des Wachstums keimen. Zudem habe die deutsche Inflationsrate anders als von den Analysten erwartet einen Anstieg verzeichnet. Hierbei müsse zwar betont werden, dass die Werte aufgrund eines turnusgemäß veränderten Wägungsschemas nur eingeschränkt mit denen von November zu vergleichen seien. Dennoch sei auch auf EWU-Ebene ein Anstieg der Jahresrate wahrscheinlich.
Da eine Zinssenkung der EZB um 25 Basispunkte per Januar vollständig eskomptiert sei, könnten diese Erwartungen fortgesetzt unter Druck stehen. An den Aktienmärkten und auch beim Eurokurs hätten sich am frühen Nachmittag Hoffnungen breitgemacht, wonach die Zollpolitik der USA nur spezielle Sektoren treffen und zudem "universell" ausgerichtet sein könnte, also nicht gegen einzelne Handelspartner. Trump selbst habe dies aber dementiert, und die Kursgewinne seien zwischenzeitlich wieder abgeschmolzen.
Die technische Situation beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei weiterhin geprägt von Schwächesignalen. Ein Impulstief bei 132,11 sei gestern markiert worden, und Indikatoren wie MACD und DMI stünden unverändert auf Verkauf. Letzterer werde dabei von einem steigenden ADX begleitet, was auf eine hohe Intensität des laufenden Abwärtsimpulses hinweise, und so müsse das Novembertief bei 132,00 im Blick behalten werden. Sollte diese Marke nicht halten, sei eine Ausdehnung der Kursschwäche ins Kalkül zu ziehen, die möglicherweise bis zum 138,2%-Level bei knapp unterhalb von 130,00 reiche. Ein Abprallen am 132er Kursniveau würde jedoch kurzfristig Chancen auf Kursanstiege bis 133,86 (Hoch vom Monatsanfang) oder sogar bis in die Zone um 134,25 ermöglichen. (07.01.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0235 € | 125,8944 € | 0,1291 € | +0,10% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


