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Rentenmarkt Euroland: Etwas höhere Renditeverläufe vor allem am kurzen Ende erwartet
12.03.24 10:11
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Seit Anfang des Jahres haben Marktteilnehmer ihre Erwartungen über bevorstehende Leitzinssenkungen der EZB per saldo zurückgeschraubt, so die Analysten der DekaBank.
Die Ratssitzung im März habe aber den Eindruck erhärtet, dass die EZB im Juni den ersten Zinsschritt vornehmen werde. Die Analysten würden die zwischenzeitliche Korrektur am kurzen Ende der Bundkurve daher als ausreichend betrachten. Fortan sollten sich die näher rückenden Leitzinssenkungen in wieder rückläufigen Renditen kurzlaufender Bundesanleihen niederschlagen. Demgegenüber würden am langen Ende ohne einen gravierenden Konjunktureinbruch weder die Inflationserwartungen noch die realen Renditen größeren Spielraum nach unten besitzen. In der Summe sollte die zu erwartende Lockerung der Geldpolitik somit zur Folge haben, dass sich die Inversion der Bundkurve allmählich zurückbilde.
Die Analysten würden etwas höhere Renditeverläufe vor allem am kurzen Ende prognostizieren. (Ausgabe März 2024) (12.03.2024/alc/a/a)
Die Ratssitzung im März habe aber den Eindruck erhärtet, dass die EZB im Juni den ersten Zinsschritt vornehmen werde. Die Analysten würden die zwischenzeitliche Korrektur am kurzen Ende der Bundkurve daher als ausreichend betrachten. Fortan sollten sich die näher rückenden Leitzinssenkungen in wieder rückläufigen Renditen kurzlaufender Bundesanleihen niederschlagen. Demgegenüber würden am langen Ende ohne einen gravierenden Konjunktureinbruch weder die Inflationserwartungen noch die realen Renditen größeren Spielraum nach unten besitzen. In der Summe sollte die zu erwartende Lockerung der Geldpolitik somit zur Folge haben, dass sich die Inversion der Bundkurve allmählich zurückbilde.
Die Analysten würden etwas höhere Renditeverläufe vor allem am kurzen Ende prognostizieren. (Ausgabe März 2024) (12.03.2024/alc/a/a)


