Erweiterte Funktionen
Rentenmarkt: Erwartungskonsolidierung
13.08.24 09:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Eine abwartende Haltung prägte den Wochenbeginn, denn letztlich gab es auf der Datenseite keine wesentlichen Einflüsse und auch Notenbankkommentare sind Maneglware, so die Analysten der Helaba.
Ungeachtet dessen setze sich die Erwartungskonsolidierung fort. Vor Wochenfrist sei in den USA per September eine Reduzierung der Leitzinsen um 50 Basispunkte vollständig eskomptiert gewesen. Nun sei die Wahrscheinlichkeit eines großen Schrittes auf nur noch rund 50% eingepreist. Dass es aber zu einer zinspolitischen Lockerung komme, stehe weitgehend außer Frage. In der Summe würden marktseitig Zinssenkungen um 100 Basispunkte bis Ende des Jahres erwartet. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wachstumsperspektive in den USA und den vorsichtigen FOMC-Kommentaren erscheine dies weiterhin ambitioniert. Bezüglich der EZB seien zwei bis drei Zinssenkungen bis zum Jahresende eskomptiert.
Der Start in die neue Handelswoche sei beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) erwartungsgemäß ohne größere Impulse verlaufen. Mit Blick auf den Datenkalender werde es erst heute spannend, wobei die Analysten zunächst mit einer Unterstützung für den hiesigen Rentenmarkt rechnen würden, wenn die ZEW-Umfrage eine nochmalige und deutliche Stimmungseintrübung mit sich bringe.
In den USA sollte es keine Überraschung bei den Erzeugerpreisen geben und angesichts der weiterhin etwas ambitionierten Zinssenkungsspekulation könnte das Potenzial für die Rentenmärkte begrenzt sein. Technisch präsentiere sich die Situation fast unverändert. Der Future werde oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone gehandelt, aber auch klar unterhalb des jüngsten Impulshochs. Kaufsignale bei MACD und DMI hätten Bestand, die Dynamik sei aber schwach. (13.08.2024/alc/a/a)
Ungeachtet dessen setze sich die Erwartungskonsolidierung fort. Vor Wochenfrist sei in den USA per September eine Reduzierung der Leitzinsen um 50 Basispunkte vollständig eskomptiert gewesen. Nun sei die Wahrscheinlichkeit eines großen Schrittes auf nur noch rund 50% eingepreist. Dass es aber zu einer zinspolitischen Lockerung komme, stehe weitgehend außer Frage. In der Summe würden marktseitig Zinssenkungen um 100 Basispunkte bis Ende des Jahres erwartet. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wachstumsperspektive in den USA und den vorsichtigen FOMC-Kommentaren erscheine dies weiterhin ambitioniert. Bezüglich der EZB seien zwei bis drei Zinssenkungen bis zum Jahresende eskomptiert.
Der Start in die neue Handelswoche sei beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) erwartungsgemäß ohne größere Impulse verlaufen. Mit Blick auf den Datenkalender werde es erst heute spannend, wobei die Analysten zunächst mit einer Unterstützung für den hiesigen Rentenmarkt rechnen würden, wenn die ZEW-Umfrage eine nochmalige und deutliche Stimmungseintrübung mit sich bringe.
In den USA sollte es keine Überraschung bei den Erzeugerpreisen geben und angesichts der weiterhin etwas ambitionierten Zinssenkungsspekulation könnte das Potenzial für die Rentenmärkte begrenzt sein. Technisch präsentiere sich die Situation fast unverändert. Der Future werde oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone gehandelt, aber auch klar unterhalb des jüngsten Impulshochs. Kaufsignale bei MACD und DMI hätten Bestand, die Dynamik sei aber schwach. (13.08.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,7988 € | 125,3509 € | 0,4479 € | +0,36% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


