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Rentenmarkt: Entlastung durch stabile Inflation?
06.01.25 09:17
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die konjunkturelle Lage ist weiterhin als durchwachsen zu bezeichnen, so die Analysten der Helaba.
Hier und da seien zwar auch solide Entwicklungen auszumachen und die Phase der sehr hohen Inflation scheine vorüber zu sein. Stimmungsbarometer lägen aber teilweise auf niedrigen Niveaus und positive Dynamik, vor allem im Industriesektor, sehe anders aus. Vor diesem Hintergrund hätten sich die Zinssenkungserwartungen bezüglich der EZB seit dem letzten Tagesausblick nicht wesentlich verändert, während die Zinssenkungserwartung bezüglich der Fed zuletzt wieder leicht zugenommen habe.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe schon zwischen den Jahren unter Druck gestanden und markiere heute Morgen ein weiteres Impulstief bei 132,22. Das technische Bild sei weiterhin geprägt von belastenden Indikatoren. So stünden DMI und MACD klar auf Verkauf und der ADX liege dabei oberhalb der 20er Marke. Währenddessen habe die Stochastik bereits zu drehen begonnen, was auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Befestigung hinweise und bei einer stabilen deutschen Inflationsrate heute auch fundamental unterstützt werden könnte. Allerdings sollten die Erwartungen für den Bund-Future nicht zu hoch gesteckt werden und die Marke von 132,00 bleibe in Reichweite.
Bei den EWU-Spreads steche weiterhin die Underperformance der französischen Staatsanleihen heraus. Während in den letzten Tagen beispielsweise in Spanien und Italien kaum Bewegung bei den Risikoaufschlägen gegenüber Deutschland zu beobachten gewesen sei, habe sich der Renditespread im 10-jährigen Laufzeitbereich in Frankreich wieder deutlich erhöht und das Hoch von Anfang Dezember bei knapp 88 Basispunkten sei nicht mehr fern. (06.01.2025/alc/a/a)
Hier und da seien zwar auch solide Entwicklungen auszumachen und die Phase der sehr hohen Inflation scheine vorüber zu sein. Stimmungsbarometer lägen aber teilweise auf niedrigen Niveaus und positive Dynamik, vor allem im Industriesektor, sehe anders aus. Vor diesem Hintergrund hätten sich die Zinssenkungserwartungen bezüglich der EZB seit dem letzten Tagesausblick nicht wesentlich verändert, während die Zinssenkungserwartung bezüglich der Fed zuletzt wieder leicht zugenommen habe.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe schon zwischen den Jahren unter Druck gestanden und markiere heute Morgen ein weiteres Impulstief bei 132,22. Das technische Bild sei weiterhin geprägt von belastenden Indikatoren. So stünden DMI und MACD klar auf Verkauf und der ADX liege dabei oberhalb der 20er Marke. Währenddessen habe die Stochastik bereits zu drehen begonnen, was auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Befestigung hinweise und bei einer stabilen deutschen Inflationsrate heute auch fundamental unterstützt werden könnte. Allerdings sollten die Erwartungen für den Bund-Future nicht zu hoch gesteckt werden und die Marke von 132,00 bleibe in Reichweite.
Bei den EWU-Spreads steche weiterhin die Underperformance der französischen Staatsanleihen heraus. Während in den letzten Tagen beispielsweise in Spanien und Italien kaum Bewegung bei den Risikoaufschlägen gegenüber Deutschland zu beobachten gewesen sei, habe sich der Renditespread im 10-jährigen Laufzeitbereich in Frankreich wieder deutlich erhöht und das Hoch von Anfang Dezember bei knapp 88 Basispunkten sei nicht mehr fern. (06.01.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6603 € | 125,8944 € | -0,2341 € | -0,19% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


