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Rentenmarkt: Bundkurve wird steiler
21.10.24 08:12
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der letzten Woche haben die EZB-Ratssitzung und der gemischt ausgefallene US-Datenkranz dazu beigetragen, dass Marktteilnehmer weitere, geldpolitische Lockerungen ins Kalkül ziehen, so die Analysten der Helaba.
Die Zinssenkungsfantasie sei inzwischen ausgeprägt, und mit Blick auf die EZB werde eine erneute Leitzinssenkung im Dezember vollständig eingepreist, obwohl Präsidentin Lagarde keine entsprechenden Signale ausgesendet habe. Zur Zinsfantasie dürften Meldungen beigetragen haben, wonach die EZB schon mit einem wesentlich früheren Erreichen des 2%-Ziels rechne, als es die offiziellen Projektionen anzeigen würden. Zudem seien die Inflations- und Wachstumsrisiken abwärtsgerichtet. Da am Anfang dieser Woche keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung anstehen würden, die für neue Impulse sorgen könnten, scheine eine weitere Forcierung der Erwartungen zunächst unwahrscheinlich zu sein.
Die Zinserwartungen würden sich vor allem am kurzen Ende der Bundkurve auswirken, und entsprechend habe sich der 10/2-Bundspread ausgeweitet und mit zeitweise knapp 10 Basispunkten das höchste Niveau seit etwa zwei Jahren erreicht. Am langen Ende der Kurve sei es nicht zu einem weiteren Renditerückgang gekommen. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe die 21- und 55-Tagelinie bei 134,13 bzw. 134,22 ins Visier genommen. Die nächste Hürde zeige sich bei 134,88, hergeleitet vom 61,8%-Retracement des Abwärtsimpulses von Anfang Oktober. Unterstützung würden der 100-Tagedurchschnitt und das letzte Impulstief bei 132,96 bzw. 132,75 liefern.
Auffällig sei die gute Performance von Anleihen der EWU-Peripherie. Die Renditeaufschläge gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen seien weiter gesunken. Italienische Bonds mit 10-jähriger Laufzeit würden knapp 120 Basispunkte über Bundesanleihen rentieren. Dies sei das niedrigste Niveau seit nunmehr drei Jahren. Auch andere EWU-Peripheriespreads seien zuletzt deutlich gesunken. (21.10.2024/alc/a/a)
Die Zinssenkungsfantasie sei inzwischen ausgeprägt, und mit Blick auf die EZB werde eine erneute Leitzinssenkung im Dezember vollständig eingepreist, obwohl Präsidentin Lagarde keine entsprechenden Signale ausgesendet habe. Zur Zinsfantasie dürften Meldungen beigetragen haben, wonach die EZB schon mit einem wesentlich früheren Erreichen des 2%-Ziels rechne, als es die offiziellen Projektionen anzeigen würden. Zudem seien die Inflations- und Wachstumsrisiken abwärtsgerichtet. Da am Anfang dieser Woche keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung anstehen würden, die für neue Impulse sorgen könnten, scheine eine weitere Forcierung der Erwartungen zunächst unwahrscheinlich zu sein.
Die Zinserwartungen würden sich vor allem am kurzen Ende der Bundkurve auswirken, und entsprechend habe sich der 10/2-Bundspread ausgeweitet und mit zeitweise knapp 10 Basispunkten das höchste Niveau seit etwa zwei Jahren erreicht. Am langen Ende der Kurve sei es nicht zu einem weiteren Renditerückgang gekommen. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe die 21- und 55-Tagelinie bei 134,13 bzw. 134,22 ins Visier genommen. Die nächste Hürde zeige sich bei 134,88, hergeleitet vom 61,8%-Retracement des Abwärtsimpulses von Anfang Oktober. Unterstützung würden der 100-Tagedurchschnitt und das letzte Impulstief bei 132,96 bzw. 132,75 liefern.
Auffällig sei die gute Performance von Anleihen der EWU-Peripherie. Die Renditeaufschläge gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen seien weiter gesunken. Italienische Bonds mit 10-jähriger Laufzeit würden knapp 120 Basispunkte über Bundesanleihen rentieren. Dies sei das niedrigste Niveau seit nunmehr drei Jahren. Auch andere EWU-Peripheriespreads seien zuletzt deutlich gesunken. (21.10.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,7091 € | 125,371 € | 0,3381 € | +0,27% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


