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Rentenmärkte zwischen Unsicherheit und Hoffnung - Bund-Future in der technischen Zwickmühle
17.02.25 08:53
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der letzten Woche hielten die Ideen und Vorschläge des US-Präsidenten die Marktteilnehmer in Atem, diesmal nicht nur zur Zollpolitik, sondern auch zum Ukraine-Krieg, so die Analysten der Helaba.
Sowohl an den Rentenmärkten als auch bei Aktieninvestoren sei es in der zweiten Wochenhälfte zu Kursgewinnen gekommen und auch der Euro habe sich erholen können. Belastungen wegen der hartnäckig hohen und unerwartet dynamischen Teuerung in den USA seien daher nur von vorübergehender Natur gewesen und die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED hätten sich per Saldo kaum verschoben.
Zunächst habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) unter Druck gestanden, auch nachdem aus technischer Sicht zu konstatieren gewesen sei, dass es nicht gelungen sei, die 55-Tagelinie (heute bei 133,42) nachhaltig zu überwinden. In der Folge sei es zum Test der 21-Tagelinie (heute bei 132,37) gekommen, die aber ebenfalls nicht dauerhaft durchbrochen worden sei, sodass der Future schließlich seit Monatsbeginn zwischen diesen beiden Linien notiere. Das Indikatorenbild sei uneinheitlich. So stehe der MACD noch oberhalb seiner Signallinie, habe aber an Schwung verloren. Währenddessen stehe der DMI auf Verkauf, werde aber von einem niedrigen und sinkenden ADX begleitet. Der RSI sei neutral zu werten. Unklar sei, ob die seit dem Tief Mitte Januar (130,28) erfolgte Erholung neue Kraft gewinnen könne, oder ob es einen weiteren Rücksetzer geben werde, der letztlich Abwärtspotenzial bis zu obigem Tief eröffnen könnte. (17.02.2025/alc/a/a)
Sowohl an den Rentenmärkten als auch bei Aktieninvestoren sei es in der zweiten Wochenhälfte zu Kursgewinnen gekommen und auch der Euro habe sich erholen können. Belastungen wegen der hartnäckig hohen und unerwartet dynamischen Teuerung in den USA seien daher nur von vorübergehender Natur gewesen und die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED hätten sich per Saldo kaum verschoben.
Zunächst habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) unter Druck gestanden, auch nachdem aus technischer Sicht zu konstatieren gewesen sei, dass es nicht gelungen sei, die 55-Tagelinie (heute bei 133,42) nachhaltig zu überwinden. In der Folge sei es zum Test der 21-Tagelinie (heute bei 132,37) gekommen, die aber ebenfalls nicht dauerhaft durchbrochen worden sei, sodass der Future schließlich seit Monatsbeginn zwischen diesen beiden Linien notiere. Das Indikatorenbild sei uneinheitlich. So stehe der MACD noch oberhalb seiner Signallinie, habe aber an Schwung verloren. Währenddessen stehe der DMI auf Verkauf, werde aber von einem niedrigen und sinkenden ADX begleitet. Der RSI sei neutral zu werten. Unklar sei, ob die seit dem Tief Mitte Januar (130,28) erfolgte Erholung neue Kraft gewinnen könne, oder ob es einen weiteren Rücksetzer geben werde, der letztlich Abwärtspotenzial bis zu obigem Tief eröffnen könnte. (17.02.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,8944 € | 126,0482 € | -0,1538 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


