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Rentenmärkte dürften von weiteren Senkungen der Leitzinsen profitieren
16.12.24 11:02
apoBank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag hat den Aktienmärkten zum Wochenende keine neuen Impulse geben können, so Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer (CIO) der apoBank.
Der seit Wochen anhaltende Optimismus der Aktionäre habe nach der EZB-Sitzung am Donnerstag einen Dämpfer erhalten. Zum einen, weil die Zinsen nicht wie von manchen Anlegern erhofft um 50 Basispunkte, sondern "nur" um 25 Basispunkte gesenkt worden seien. Zum anderen habe der Hinweis von EZB-Präsidentin Lagarde, dass es keinen Automatismus für weitere Zinssenkungen gebe, vielen Aktionären die Stimmung vorerst verhagelt.
Jetzt würden die Märkte gespannt auf die letzte Sitzung der amerikanischen Notenbank in diesem Jahr am Mittwochabend blicken. Sollte die Fed auf die erwartete Zinssenkung verzichten, müssten Aktionäre mit Kursrückgängen rechnen.
Angesichts der immer noch hohen Bewertungen hätten sich die Analysten entschlossen, die Aktienquote in der Vermögensverwaltung 2025 unterzugewichten. Die Analysten würden glauben, dass im neuen Jahr vor allem die Rentenmärkte von weiteren Senkungen der Leitzinsen profitieren würden und hätten deshalb entschieden, die Investitionsquote bei Anleihen zu erhöhen. (Ausgabe vom 13.12.2024) (16.12.2024/alc/a/a)
Der seit Wochen anhaltende Optimismus der Aktionäre habe nach der EZB-Sitzung am Donnerstag einen Dämpfer erhalten. Zum einen, weil die Zinsen nicht wie von manchen Anlegern erhofft um 50 Basispunkte, sondern "nur" um 25 Basispunkte gesenkt worden seien. Zum anderen habe der Hinweis von EZB-Präsidentin Lagarde, dass es keinen Automatismus für weitere Zinssenkungen gebe, vielen Aktionären die Stimmung vorerst verhagelt.
Jetzt würden die Märkte gespannt auf die letzte Sitzung der amerikanischen Notenbank in diesem Jahr am Mittwochabend blicken. Sollte die Fed auf die erwartete Zinssenkung verzichten, müssten Aktionäre mit Kursrückgängen rechnen.
Angesichts der immer noch hohen Bewertungen hätten sich die Analysten entschlossen, die Aktienquote in der Vermögensverwaltung 2025 unterzugewichten. Die Analysten würden glauben, dass im neuen Jahr vor allem die Rentenmärkte von weiteren Senkungen der Leitzinsen profitieren würden und hätten deshalb entschieden, die Investitionsquote bei Anleihen zu erhöhen. (Ausgabe vom 13.12.2024) (16.12.2024/alc/a/a)
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