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Rentenmärkte beidseits des Atlantiks etwas zugelegt
14.08.24 09:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Nachdem sich die US-Erzeugerpreise im Juli besser als erwartet entwickelten und einen rückläufigen Inflationsdruck signalisierten, konnten die Rentenmärkte beidseits des Atlantiks etwas zulegen, so die Analysten der Nord LB.
Die jüngsten Marktturbulenzen hätten die Stimmung unter Finanzmarktexperten im August regelrecht abgewürgt. Nach den Ergebnissen der ZEW-Umfrage seien die Konjunkturerwartungen für Deutschland mit einem Minus von 22,6 Saldenpunkten um den stärksten Wert seit zwei Jahren eingebrochen und würden nun bei einem Stand von 19,2 Punkten notieren. Auch die derzeitige Lage werde mit einem Niveau von -77,3 ebenfalls schlechter bewertet.
Aus den Details seien eindeutig die Sorgen um die jüngsten Marktturbulenzen herauszulesen, sowohl die gesunkenen Konjunkturerwartungen an die USA und China als auch deren verschlechterte gegenwärtige Lagebeurteilung wögen schwer im aktuellen Datenkranz. Die Erwartung an Zinssenkungen der EZB (-82,0 Saldenpunkte) in den kommenden sechs Monaten habe sich indes wenig geändert. Die ungleiche Konjunkturdynamik im Euroraum mit Deutschland im Schlepptau und die noch erhöhte Inflation würden weiter für eine langsam und schrittweise erfolgende Zinswende der EZB sprechen.
Am heutigen Mittwoch würden für die Eurozone die zweite Schätzung für das BIP veröffentlicht, wobei die Analysten nicht von Revisionen ausgehen würden, sowie Daten zur Industrieproduktion gemeldet. Die Highlights des Tages dürften jedoch die Inflationsdaten des Juli aus dem Vereinigten Königreich und insbesondere aus den USA sein. Weitere Signale, dass und in welchem Umfang die FED bald die Leitzinsen senken könnte, würden von den Märkten regelrecht aufgesogen. Die Analysten würden von einem im Sinne der Notenbanker ordnungsgemäßen Fortschreiten der Inflation von 0,2% M/M ausgehen, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im September erhöhen dürfte. (14.08.2024/alc/a/a)
Die jüngsten Marktturbulenzen hätten die Stimmung unter Finanzmarktexperten im August regelrecht abgewürgt. Nach den Ergebnissen der ZEW-Umfrage seien die Konjunkturerwartungen für Deutschland mit einem Minus von 22,6 Saldenpunkten um den stärksten Wert seit zwei Jahren eingebrochen und würden nun bei einem Stand von 19,2 Punkten notieren. Auch die derzeitige Lage werde mit einem Niveau von -77,3 ebenfalls schlechter bewertet.
Aus den Details seien eindeutig die Sorgen um die jüngsten Marktturbulenzen herauszulesen, sowohl die gesunkenen Konjunkturerwartungen an die USA und China als auch deren verschlechterte gegenwärtige Lagebeurteilung wögen schwer im aktuellen Datenkranz. Die Erwartung an Zinssenkungen der EZB (-82,0 Saldenpunkte) in den kommenden sechs Monaten habe sich indes wenig geändert. Die ungleiche Konjunkturdynamik im Euroraum mit Deutschland im Schlepptau und die noch erhöhte Inflation würden weiter für eine langsam und schrittweise erfolgende Zinswende der EZB sprechen.
Am heutigen Mittwoch würden für die Eurozone die zweite Schätzung für das BIP veröffentlicht, wobei die Analysten nicht von Revisionen ausgehen würden, sowie Daten zur Industrieproduktion gemeldet. Die Highlights des Tages dürften jedoch die Inflationsdaten des Juli aus dem Vereinigten Königreich und insbesondere aus den USA sein. Weitere Signale, dass und in welchem Umfang die FED bald die Leitzinsen senken könnte, würden von den Märkten regelrecht aufgesogen. Die Analysten würden von einem im Sinne der Notenbanker ordnungsgemäßen Fortschreiten der Inflation von 0,2% M/M ausgehen, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im September erhöhen dürfte. (14.08.2024/alc/a/a)


