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Rentenmärkte: Druck hält an
13.01.25 09:07
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Druck auf die internationalen Rentenmärkte hält an, verstärkt nochmals nach den guten US-Zahlen am Freitag, so die Analysten der Helaba.
Die Renditen würden sowohl hierzulande als auch in der Eurozone, Großbritannien und den USA steigen. Die Gründe dafür seien vielschichtig, wobei insbesondere Sorgen bestehen würden, dass die Inflation mittelfristig auf erhöhtem Niveau bleiben könnte. Zudem werde über die Solidität der Staatshaushalte diskutiert. Datenseitig richte sich der Fokus in dieser Woche vor allem auf die US-Daten, da der Kalender in Deutschland und der Eurozone nur dünn besetzt sei.
Das technische Bild beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei trüb, nachdem in der Vorwoche die Unterstützung bei 132,00 durchbrochen worden sei und die Kursverluste nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht ausgeweitet worden seien. Die bereits angedeutete Ausdehnung der Schwächephase habe eingesetzt, und am Morgen sei ein neues Impulstief bei 130,64 verzeichnet worden. Die 138,2% Fibonacci-Projektion auf Basis der Verluste von Oktober und November weise auf die Marke von 129,81 als potenzielles Kursziel hin.
Indikatorenseitig gebe es zwar Signale einer überverkauften Marktlage von Stochastik und RSI, beide Indikatoren würden jedoch noch nachgeben, sodass es verfrüht erscheine, auf eine Erholung zu setzen. Zudem sei das übergeordnete Bild eindeutig als belastend einzustufen. MACD und DMI stünden klar auf Verkauf und der ADX ziehe auf hohem Niveau weiter an. (13.01.2025/alc/a/a)
Die Renditen würden sowohl hierzulande als auch in der Eurozone, Großbritannien und den USA steigen. Die Gründe dafür seien vielschichtig, wobei insbesondere Sorgen bestehen würden, dass die Inflation mittelfristig auf erhöhtem Niveau bleiben könnte. Zudem werde über die Solidität der Staatshaushalte diskutiert. Datenseitig richte sich der Fokus in dieser Woche vor allem auf die US-Daten, da der Kalender in Deutschland und der Eurozone nur dünn besetzt sei.
Das technische Bild beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei trüb, nachdem in der Vorwoche die Unterstützung bei 132,00 durchbrochen worden sei und die Kursverluste nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht ausgeweitet worden seien. Die bereits angedeutete Ausdehnung der Schwächephase habe eingesetzt, und am Morgen sei ein neues Impulstief bei 130,64 verzeichnet worden. Die 138,2% Fibonacci-Projektion auf Basis der Verluste von Oktober und November weise auf die Marke von 129,81 als potenzielles Kursziel hin.
Indikatorenseitig gebe es zwar Signale einer überverkauften Marktlage von Stochastik und RSI, beide Indikatoren würden jedoch noch nachgeben, sodass es verfrüht erscheine, auf eine Erholung zu setzen. Zudem sei das übergeordnete Bild eindeutig als belastend einzustufen. MACD und DMI stünden klar auf Verkauf und der ADX ziehe auf hohem Niveau weiter an. (13.01.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0335 € | 125,8944 € | 0,1391 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


