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Renten: Das Wachstum im Euroraum fiel für 2017 ausgezeichnet aus
01.02.18 12:15
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Janet Yellen hinterlässt ihrem Nachfolger mit dem Ende ihrer Amtszeit übermorgen ein "gut bestelltes Haus", so die Analysten der National-Bank AG.
Der geldpolitische Kurs der FED sei weitestgehend vorgezeichnet. Die graduellen Leitzinserhöhungen würden weiter gehen. Vermutlich werde das FOMC unter der Leitung von Jerome Powell im März bereits die nächste Erhöhung der FED Funds Zielzone beschließen. Die Änderung des Wordings in der Erklärung, die nach Ende der Tagung des FOMC gestern Abend veröffentlicht worden sei, lasse durchaus den Schluss zu, dass die US-Notenbanker ihren geldpolitischen Kurs verschärfen könnten. Schließlich würden sie davon ausgehen, dass das Inflationsziel von 2% bald erreichbar sei. Während der nächsten FOMC-Tagung würden die aktualisierten Projektionen für Wachstum, Preisentwicklung, Arbeitslosigkeit usw. diskutiert und anschließend veröffentlicht. Sie müssten die Wirkung der Steuerreform beinhalten, was die FED unter Umständen dazu zwingen werde, über zusätzliche Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr nachzudenken und/oder ggf. die Höhe der einzelnen Schritte anzupassen.
Ein vierter Leitzinsschritt im laufenden Jahr dürfte durchaus wahrscheinlicher werden. Ein Blick auf die US-Renditestrukturkurve mache deutlich, dass die Investoren das allmählich realisieren würden. So befinde sich die Rendite für 2-jährige US-Treasuries auf einem Niveau, das zuletzt 2008 erreicht worden sei. Zudem sei die Renditestrukturkurve gestern vom kurzen Ende her flacher geworden. Wahrscheinlich sei die Veröffentlichung des Quartalsrefinanzierungsbedarfs der USA gestern daran ebenfalls schuld: Die USA benötige deutlich mehr Mittel, als es erwartet worden sei und werde sich verstärkt in kürzeren Laufzeiten refinanzieren.
Neben der FOMC-Tagung hätten einige Wirtschaftsdaten Beachtung gefunden. Gemäß ADP-Bericht seien deutlich mehr Arbeitsplätze im Januar geschaffen worden als geschätzt. Obwohl dieser Bericht nicht immer treffsicher hinsichtlich des US-Arbeitsmarktberichts sei, der am Freitag veröffentlich werde, könnte es positive Überraschung hinsichtlich der Zahl neu geschaffener Stellen geben. Interessanter werde am Freitag jedoch die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne sein: Möglicherweise seien die ersten Auswirkungen der Anhebung der Mindestlöhne zu erkennen. Der Chicagoer PMI sei weniger stark zurückgegangen als geschätzt. Entsprechend positiv könnte heute der ISM für das Verarbeitende Gewerbe ausfallen.
Die teils endgültigen Werte der Markit Einkaufsmanagerindices würden nichts Überraschendes parat halten: Die Wirtschaft im Euroraum bleibe auf Expansionskurs. Die gestern veröffentlichen Preisdaten dürften vor allem der EZB leichte Kopfschmerzen bereiten. Immerhin sei aber die Kernrate angezogen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) dürfte erneut nur wenig verändert in den Tag starten. Die Emissionen aus Frankreich und Spanien dürften am Vormittag für Druck auf die Kursnotierung sorgen, von denen er sich im Tagesverlauf nicht so recht werde erholen können. Er dürfte sich zwischen 158,10 und 159,40 bewegen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries dürfte zwischen 2,65 und 2,79% schwanken. (01.02.2018/alc/a/a)
Der geldpolitische Kurs der FED sei weitestgehend vorgezeichnet. Die graduellen Leitzinserhöhungen würden weiter gehen. Vermutlich werde das FOMC unter der Leitung von Jerome Powell im März bereits die nächste Erhöhung der FED Funds Zielzone beschließen. Die Änderung des Wordings in der Erklärung, die nach Ende der Tagung des FOMC gestern Abend veröffentlicht worden sei, lasse durchaus den Schluss zu, dass die US-Notenbanker ihren geldpolitischen Kurs verschärfen könnten. Schließlich würden sie davon ausgehen, dass das Inflationsziel von 2% bald erreichbar sei. Während der nächsten FOMC-Tagung würden die aktualisierten Projektionen für Wachstum, Preisentwicklung, Arbeitslosigkeit usw. diskutiert und anschließend veröffentlicht. Sie müssten die Wirkung der Steuerreform beinhalten, was die FED unter Umständen dazu zwingen werde, über zusätzliche Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr nachzudenken und/oder ggf. die Höhe der einzelnen Schritte anzupassen.
Neben der FOMC-Tagung hätten einige Wirtschaftsdaten Beachtung gefunden. Gemäß ADP-Bericht seien deutlich mehr Arbeitsplätze im Januar geschaffen worden als geschätzt. Obwohl dieser Bericht nicht immer treffsicher hinsichtlich des US-Arbeitsmarktberichts sei, der am Freitag veröffentlich werde, könnte es positive Überraschung hinsichtlich der Zahl neu geschaffener Stellen geben. Interessanter werde am Freitag jedoch die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne sein: Möglicherweise seien die ersten Auswirkungen der Anhebung der Mindestlöhne zu erkennen. Der Chicagoer PMI sei weniger stark zurückgegangen als geschätzt. Entsprechend positiv könnte heute der ISM für das Verarbeitende Gewerbe ausfallen.
Die teils endgültigen Werte der Markit Einkaufsmanagerindices würden nichts Überraschendes parat halten: Die Wirtschaft im Euroraum bleibe auf Expansionskurs. Die gestern veröffentlichen Preisdaten dürften vor allem der EZB leichte Kopfschmerzen bereiten. Immerhin sei aber die Kernrate angezogen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) dürfte erneut nur wenig verändert in den Tag starten. Die Emissionen aus Frankreich und Spanien dürften am Vormittag für Druck auf die Kursnotierung sorgen, von denen er sich im Tagesverlauf nicht so recht werde erholen können. Er dürfte sich zwischen 158,10 und 159,40 bewegen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries dürfte zwischen 2,65 und 2,79% schwanken. (01.02.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,371 € | 0,1362 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


