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Renten: In den USA scheint es weitere Pläne für Handelshemmnisse zu geben
14.02.18 10:45
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Die datenarme Zeit ist heute vorbei, so die Analysten der National-Bank AG.
Im Vergleich zu den ersten beiden Tagen der Woche sei der Datenkalender heute sehr gut gefüllt. Gleich zu Handelsbeginn würden konkretere Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland in Q4/2017 veröffentlicht. Das BIP-Wachstum werde im Vergleich zum Vorquartal etwas an Dynamik verloren haben. Dennoch könne Deutschland auf ein starkes 2017 zurückblicken. Im weiteren Verlauf des Vormittags stünden dann BIP-Daten aus Italien, Portugal, den Niederlanden sowie dem Euroraum an. Ähnlich wie in Deutschland werde man im Euroraum auf ein kräftiges Wachstum blicken dürften. Es sei zudem viel Schwung in das Jahr 2018 mitgenommen worden.
Am Nachmittag würden die Investoren auf die US-Einzelhandelsumsätze sowie die US-Konsumentenpreisentwicklung schauen. Die US-Verbraucher müssten "eigentlich" auch im Januar in bester Konsumlaune gewesen sein, sodass die Einzelhandelsumsätze deutlicher zugelegt haben könnten, als es bisher erwartet worden sei. Der aktuelle Hype um die Preisentwicklung auf der Endstufe im Januar sei übertrieben.
Selbst wenn die Preisdynamik etwas nachgelassen haben sollte, werde sich die US-Notenbank kaum von ihrem Kurs abbringen lassen. Die graduellen Leitzinsanhebungen würden fortgesetzt. Und eine vierte Anhebung der FED Funds Zielzone bleibe weiterhin möglich, denn ein einzelner Datenpunkt werde wohl kaum ein Umdenken bei den stimmberechtigten FOMC-Teilnehmern auslösen.
Letztlich werde die FED eine vorausschauende Geldpolitik betreiben, und bei Vollbeschäftigung würden die meisten FED-Vertreter eher mit einem Anziehen der Preise in Richtung / über die angepeilte Zielmarke rechnen. Letztlich dürfe die Wirkung der Steuerreform ebenfalls nicht ganz aus den Augen verloren werden.
Neues gebe es auch aus dem Weißen Haus. Die US-Administration denke über neue Schutzmaßnahmen für die US-Wirtschaft nach. Es solle sich dabei um Zölle handeln. Genaueres sei dazu aber nicht bekannt. Die protektionistischen Maßnahmen der US-Regierung seien zwar etwas aus dem Fokus der Investoren geraten. Hinter den Kulissen werde in den USA aber wohl intensiv daran gearbeitet.
Die Renditen von US-Treasuries hätten sich gestern zwar etwas ermäßigt. Im Euroraum sei davon jedoch kaum etwas angekommen. Die Investoren würden heute die US-Preisdaten zwar intensiv analysieren. Ihre Bedeutung werde jedoch überbewertet. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) dürfte kaum geändert in den Tag starten. Die Anleger würden sich mit Positionieren erst einmal in Zurückhaltung üben. Der Bund-Future dürfte sich zwischen 157,50 und 158,80 bewegen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries dürfte zwischen 2,75 und 2,91% schwanken. (14.02.2018/alc/a/a)
Im Vergleich zu den ersten beiden Tagen der Woche sei der Datenkalender heute sehr gut gefüllt. Gleich zu Handelsbeginn würden konkretere Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland in Q4/2017 veröffentlicht. Das BIP-Wachstum werde im Vergleich zum Vorquartal etwas an Dynamik verloren haben. Dennoch könne Deutschland auf ein starkes 2017 zurückblicken. Im weiteren Verlauf des Vormittags stünden dann BIP-Daten aus Italien, Portugal, den Niederlanden sowie dem Euroraum an. Ähnlich wie in Deutschland werde man im Euroraum auf ein kräftiges Wachstum blicken dürften. Es sei zudem viel Schwung in das Jahr 2018 mitgenommen worden.
Am Nachmittag würden die Investoren auf die US-Einzelhandelsumsätze sowie die US-Konsumentenpreisentwicklung schauen. Die US-Verbraucher müssten "eigentlich" auch im Januar in bester Konsumlaune gewesen sein, sodass die Einzelhandelsumsätze deutlicher zugelegt haben könnten, als es bisher erwartet worden sei. Der aktuelle Hype um die Preisentwicklung auf der Endstufe im Januar sei übertrieben.
Letztlich werde die FED eine vorausschauende Geldpolitik betreiben, und bei Vollbeschäftigung würden die meisten FED-Vertreter eher mit einem Anziehen der Preise in Richtung / über die angepeilte Zielmarke rechnen. Letztlich dürfe die Wirkung der Steuerreform ebenfalls nicht ganz aus den Augen verloren werden.
Neues gebe es auch aus dem Weißen Haus. Die US-Administration denke über neue Schutzmaßnahmen für die US-Wirtschaft nach. Es solle sich dabei um Zölle handeln. Genaueres sei dazu aber nicht bekannt. Die protektionistischen Maßnahmen der US-Regierung seien zwar etwas aus dem Fokus der Investoren geraten. Hinter den Kulissen werde in den USA aber wohl intensiv daran gearbeitet.
Die Renditen von US-Treasuries hätten sich gestern zwar etwas ermäßigt. Im Euroraum sei davon jedoch kaum etwas angekommen. Die Investoren würden heute die US-Preisdaten zwar intensiv analysieren. Ihre Bedeutung werde jedoch überbewertet. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) dürfte kaum geändert in den Tag starten. Die Anleger würden sich mit Positionieren erst einmal in Zurückhaltung üben. Der Bund-Future dürfte sich zwischen 157,50 und 158,80 bewegen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries dürfte zwischen 2,75 und 2,91% schwanken. (14.02.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6493 € | 125,8944 € | -0,2452 € | -0,19% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


