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Renten: Staatsanleihen gesucht
27.01.20 11:15
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Suche nach Sicherheit bescherte den Staatsanleihemärkten Kursgewinne, so die Experten von Union Investment.
Darüber hinaus stehe auch nach den Rekord-Neuemissionsvolumen aus den Vorwochen weiterhin sehr viel Liquidität zur Anlage an. Die Suche nach Rendite gehe unvermindert weiter. Während Bundesanleihen und US-Schatzungen von ihrem Ruf als sichere Anlagen hätten profitieren können, seien Peripherieanleihen aus dem Euroraum wegen ihrer Renditeaufschläge gesucht gewesen. An allen Staatsanleihemärkten sei es in der Berichtwoche zu Renditerückgängen gekommen. Auch in Italien, obwohl dort trotz des angekündigten Rücktritts von Außenminister Luigi Di Maio als Parteichef der Fünf-Sterne-Bewegung eine neue Regierungskrise in Rom befürchtet worden sei. Di Maio werde sein Amt als Außenminister im Kabinett von Regierungschef Conte aber weiterhin beibehalten. Am Wochenende stehe zudem in Italien die Regionalwahl in der Emilia Romagna an.
Auf Gesamtmarktebene (iBoxx - Sovereigns) seien bis Donnerstagabend im Euroraum deutliche Zugewinne in Höhe von 0,8 Prozent zu beobachten gewesen. Die deutsche Zinsstrukturkurve habe im Laufzeitbereich von bis zu zehn Jahren etwas flacher tendiert, und sich in den längeren Laufzeiten um bis zu acht Basispunkte nach unten verschoben. Die US-Zinskurve habe über die langen Laufzeiten ebenfalls flacher tendiert. Die Zehnjahresrendite sei im Wochenvergleich um acht Basispunkte auf 1,74 Prozent gefallen.
Am Primärmarkt sei auffällig gewesen, dass in der Berichtswoche zahlreiche Kandidaten aus den Schwellenländern neue Papiere in Euro platziert hätten. Rumänien, die Ukraine, die Philippinen sowie Chile (mit einem Green Bond) seien mit auf die Gemeinschaftswährung lautenden Anleihen an den Markt gekommen. Alle Emissionen seien bei den Anlegern auf ein großes Interesse gestoßen. (Ausgabe vom 24.01.2020) (27.01.2020/alc/a/a)
Darüber hinaus stehe auch nach den Rekord-Neuemissionsvolumen aus den Vorwochen weiterhin sehr viel Liquidität zur Anlage an. Die Suche nach Rendite gehe unvermindert weiter. Während Bundesanleihen und US-Schatzungen von ihrem Ruf als sichere Anlagen hätten profitieren können, seien Peripherieanleihen aus dem Euroraum wegen ihrer Renditeaufschläge gesucht gewesen. An allen Staatsanleihemärkten sei es in der Berichtwoche zu Renditerückgängen gekommen. Auch in Italien, obwohl dort trotz des angekündigten Rücktritts von Außenminister Luigi Di Maio als Parteichef der Fünf-Sterne-Bewegung eine neue Regierungskrise in Rom befürchtet worden sei. Di Maio werde sein Amt als Außenminister im Kabinett von Regierungschef Conte aber weiterhin beibehalten. Am Wochenende stehe zudem in Italien die Regionalwahl in der Emilia Romagna an.
Auf Gesamtmarktebene (iBoxx - Sovereigns) seien bis Donnerstagabend im Euroraum deutliche Zugewinne in Höhe von 0,8 Prozent zu beobachten gewesen. Die deutsche Zinsstrukturkurve habe im Laufzeitbereich von bis zu zehn Jahren etwas flacher tendiert, und sich in den längeren Laufzeiten um bis zu acht Basispunkte nach unten verschoben. Die US-Zinskurve habe über die langen Laufzeiten ebenfalls flacher tendiert. Die Zehnjahresrendite sei im Wochenvergleich um acht Basispunkte auf 1,74 Prozent gefallen.
Am Primärmarkt sei auffällig gewesen, dass in der Berichtswoche zahlreiche Kandidaten aus den Schwellenländern neue Papiere in Euro platziert hätten. Rumänien, die Ukraine, die Philippinen sowie Chile (mit einem Green Bond) seien mit auf die Gemeinschaftswährung lautenden Anleihen an den Markt gekommen. Alle Emissionen seien bei den Anlegern auf ein großes Interesse gestoßen. (Ausgabe vom 24.01.2020) (27.01.2020/alc/a/a)


