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Renten: Sichere Staatspapiere gefragt
24.02.20 10:00
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Präferenz für die als sicher geltenden Staatsanleihen nahm in den vergangenen Handelstagen wieder zu, so die Experten von Union Investment.
Sowohl deutsche Bundesanleihen als auch US-Schatzanweisungen seien gesucht gewesen. Die Zinskurven hätten aufgrund der Renditerückgänge in den längeren Laufzeitbereichen etwas flacher tendiert. Im Zehnjahresbereich sei die Verzinsung rund fünf (Bundesanleihen) beziehungsweise zehn (US-Treasuries) Basispunkte zurückgegangen. Bei Letzteren sei am Freitag die 1,5 Prozentmarke nach unten durchbrochen worden.
Am italienischen Bondmarkt habe in der Berichtswoche vom 17. bis 21. Februar 2020 Stillstand geherrscht. Die 0,9-Prozent-Renditemarke sei nicht nach unten zu knacken gewesen. Der Risikoaufschlag zu Bundesanleihen habe aufgrund der Bewegung im Bund wieder etwas angezogen, nachdem in der Vorwoche ein Rekordtief bei rund 129 Basispunkten erreicht worden sei. In Spanien und Portugal habe es hingegen Kurszuwächse gegeben, während der griechische Markt nach dem deutlichen Renditeabschwung der vergangenen Wochen zuletzt konsolidiert habe. Der Euro-Gesamtmarkt (iBoxx Euro Sovereigns) habe bis Donnerstagabend mit 0,3 Prozent leicht im Plus gelegen.
Unternehmensanleihen hätten in der Berichtswoche aufgrund der abwärts gerichteten Zinsbewegung leicht zugelegt, die Risikoprämien seien unverändert geblieben. Die Neuemissionswelle dort sei deutlich abgeflaut. Die Nachfrage nach neuen Papieren sei aber nach wie vor sehr gut. Die Mehrheit der Neuemissionen sei angesichts geringer Prämien für die Anleger weiterhin sehr teuer. (Ausgabe vom 21.02.2020) (24.02.2020/alc/a/a)
Sowohl deutsche Bundesanleihen als auch US-Schatzanweisungen seien gesucht gewesen. Die Zinskurven hätten aufgrund der Renditerückgänge in den längeren Laufzeitbereichen etwas flacher tendiert. Im Zehnjahresbereich sei die Verzinsung rund fünf (Bundesanleihen) beziehungsweise zehn (US-Treasuries) Basispunkte zurückgegangen. Bei Letzteren sei am Freitag die 1,5 Prozentmarke nach unten durchbrochen worden.
Am italienischen Bondmarkt habe in der Berichtswoche vom 17. bis 21. Februar 2020 Stillstand geherrscht. Die 0,9-Prozent-Renditemarke sei nicht nach unten zu knacken gewesen. Der Risikoaufschlag zu Bundesanleihen habe aufgrund der Bewegung im Bund wieder etwas angezogen, nachdem in der Vorwoche ein Rekordtief bei rund 129 Basispunkten erreicht worden sei. In Spanien und Portugal habe es hingegen Kurszuwächse gegeben, während der griechische Markt nach dem deutlichen Renditeabschwung der vergangenen Wochen zuletzt konsolidiert habe. Der Euro-Gesamtmarkt (iBoxx Euro Sovereigns) habe bis Donnerstagabend mit 0,3 Prozent leicht im Plus gelegen.
Unternehmensanleihen hätten in der Berichtswoche aufgrund der abwärts gerichteten Zinsbewegung leicht zugelegt, die Risikoprämien seien unverändert geblieben. Die Neuemissionswelle dort sei deutlich abgeflaut. Die Nachfrage nach neuen Papieren sei aber nach wie vor sehr gut. Die Mehrheit der Neuemissionen sei angesichts geringer Prämien für die Anleger weiterhin sehr teuer. (Ausgabe vom 21.02.2020) (24.02.2020/alc/a/a)


