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Renten: Renditen zehnjähriger Bunds auf 2,22% gefallen
05.09.24 08:54
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Rentenpapiere waren (gehebelt von fallenden Zinsen) gefragt, so die Analysten der Nord LB.
Renditen zehnjähriger dt. Bunds seien auf 2,22% (-5bp) gefallen. Analog die Yields von US-Treasuries (-4bp), nachdem die Sorge über zukünftige US-Wachstumsaussichten (Stellenangebote seien auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2021 gefallen) ihre Spuren hinterlassen hätten.
Mit Blick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung werde sich die Aufmerksamkeit heute auf drei Indikatoren richten. Aus Deutschland werde der Auftragseingang für die Industrie gemeldet. Ein Vorbote des Endes der Industrierezession werde nicht erwartet; ein Anstieg wäre eine sehr große Überraschung. Zudem kämen neue Zahlen zum Einzelhandel in der Eurozone. Der Konsum solle ja zu einer tragenden Säule des Aufschwungs werden. Die Erwartungen der im Vorfeld befragten Ökonomen würden von Rückgang bis Zuwachs auf Monatssicht reichen; die Unsicherheit sei groß, weil es seit April keine Zahlen aus Deutschland gebe. Die Analysten würden mit einem kleinen Minus auf europäischer Ebene rechnen.
Am Nachmittag würden dann noch die Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor der USA publiziert. Die Analysten würden mit anhaltender Unterstützung und einem marginalen Anstieg auf 51,5 Punkte rechnen. (05.09.2024/alc/a/a)
Renditen zehnjähriger dt. Bunds seien auf 2,22% (-5bp) gefallen. Analog die Yields von US-Treasuries (-4bp), nachdem die Sorge über zukünftige US-Wachstumsaussichten (Stellenangebote seien auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2021 gefallen) ihre Spuren hinterlassen hätten.
Mit Blick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung werde sich die Aufmerksamkeit heute auf drei Indikatoren richten. Aus Deutschland werde der Auftragseingang für die Industrie gemeldet. Ein Vorbote des Endes der Industrierezession werde nicht erwartet; ein Anstieg wäre eine sehr große Überraschung. Zudem kämen neue Zahlen zum Einzelhandel in der Eurozone. Der Konsum solle ja zu einer tragenden Säule des Aufschwungs werden. Die Erwartungen der im Vorfeld befragten Ökonomen würden von Rückgang bis Zuwachs auf Monatssicht reichen; die Unsicherheit sei groß, weil es seit April keine Zahlen aus Deutschland gebe. Die Analysten würden mit einem kleinen Minus auf europäischer Ebene rechnen.
Am Nachmittag würden dann noch die Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor der USA publiziert. Die Analysten würden mit anhaltender Unterstützung und einem marginalen Anstieg auf 51,5 Punkte rechnen. (05.09.2024/alc/a/a)


