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Renten: Die Investoren beginnen mit dem Einpreisen einer dritten Leitzinsanhebung in den USA
19.01.18 11:15
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Die Blicke der Investoren werden sich heute vor allem auf die Politik in den USA richten, so die Analysten der National-Bank AG.
Schließlich habe der Kongress es immer noch nicht geschafft, den shut down um Mitternacht zu verhindern, obwohl sich im Repräsentantenhaus eine Mehrheit gefunden habe, die Verschuldungsobergrenze temporär bis zum 16. Februar anzuheben. Im Senat habe es dazu bislang keine Abstimmung gegeben. Gestern habe es dort einen Schlagabtausch und gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen dem Mehrheitsführer der Republikaner und dem Minderheitsführer der Demokraten gegeben. Es sei noch nicht einmal eine Abstimmung über die temporäre Anhebung der Verschuldungsgrenze für den heutigen Tag angesetzt.
Aufgrund der Dringlichkeit dieser Fragestellung könne eine Abstimmung sicher noch kurzfristig einberufen werden. Dennoch bestehe nun ein erhebliches Risiko, dass erst einmal Teile der öffentlichen Verwaltung ab Samstag Null Uhr stillstehen könnten. Eines dürfe mit in der gesamten Diskussion nicht übersehen: Ein temporäre Anhebung der Verschuldungsobergrenze löse keine grundsätzliche Differenzen zwischen beiden US-Parteien hinsichtlich der Gestaltung des Haushalts. Das Glaubwürdigkeitsproblem der US-Regierung bleibe bestehen.
Von den Wirtschaftsdaten würden kaum Impulse ausgehen. Die deutschen Erzeugerpreisdaten würden keine Rolle spielen. Am Nachmittag werde man allenfalls auf den Indikator der Uni Michigan achten. Die Konsumentenstimmung dürfte auf einem hohem Niveau verharren, nichts Neues also.
Gestern hätten die Daten über die US-Immobiliendaten die Erwartungen nicht erfüllen können, was jedoch von der Veröffentlichung der niedrigsten Zahl an Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung seit Jahrzehnten überlagert worden sei. Allerdings könnte hierbei einige Sondereffekte eine Rolle gespielt haben. Sollte sich das nämlich fortsetzen, müssten sich die US-Notenbanker nämlich schnell Gedanken machen, wie sie auf diese Situation am Arbeitsmarkt reagieren wollten. Immerhin setze sich bei den Anlegern die Erkenntnis durch, dass mindestens drei Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr kommen könnten. Genau dafür habe die in diesem Jahr im FOMC stimmberechtigte Cleveland FED-Chefin erneut geworben.
Trotz der von den USA ausgehenden Unsicherheit dürfte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) mit Verlusten in den Tag starten. Im Laufe des Tages würden die Blicke auf die USA gerichtet bleiben. Sollte sich gegen Abend tatsächlich abzeichnen, dass es zu der Schließung der öffentlichen Verwaltung komme, dürfte das den Bund-Future unterstützen. Im Handelsverlauf sollte er sich zwischen 159,90 und 161,20 bewegen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries dürfte zwischen 2,55 und 2,67% schwanken. (19.01.2018/alc/a/a)
Schließlich habe der Kongress es immer noch nicht geschafft, den shut down um Mitternacht zu verhindern, obwohl sich im Repräsentantenhaus eine Mehrheit gefunden habe, die Verschuldungsobergrenze temporär bis zum 16. Februar anzuheben. Im Senat habe es dazu bislang keine Abstimmung gegeben. Gestern habe es dort einen Schlagabtausch und gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen dem Mehrheitsführer der Republikaner und dem Minderheitsführer der Demokraten gegeben. Es sei noch nicht einmal eine Abstimmung über die temporäre Anhebung der Verschuldungsgrenze für den heutigen Tag angesetzt.
Von den Wirtschaftsdaten würden kaum Impulse ausgehen. Die deutschen Erzeugerpreisdaten würden keine Rolle spielen. Am Nachmittag werde man allenfalls auf den Indikator der Uni Michigan achten. Die Konsumentenstimmung dürfte auf einem hohem Niveau verharren, nichts Neues also.
Gestern hätten die Daten über die US-Immobiliendaten die Erwartungen nicht erfüllen können, was jedoch von der Veröffentlichung der niedrigsten Zahl an Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung seit Jahrzehnten überlagert worden sei. Allerdings könnte hierbei einige Sondereffekte eine Rolle gespielt haben. Sollte sich das nämlich fortsetzen, müssten sich die US-Notenbanker nämlich schnell Gedanken machen, wie sie auf diese Situation am Arbeitsmarkt reagieren wollten. Immerhin setze sich bei den Anlegern die Erkenntnis durch, dass mindestens drei Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr kommen könnten. Genau dafür habe die in diesem Jahr im FOMC stimmberechtigte Cleveland FED-Chefin erneut geworben.
Trotz der von den USA ausgehenden Unsicherheit dürfte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) mit Verlusten in den Tag starten. Im Laufe des Tages würden die Blicke auf die USA gerichtet bleiben. Sollte sich gegen Abend tatsächlich abzeichnen, dass es zu der Schließung der öffentlichen Verwaltung komme, dürfte das den Bund-Future unterstützen. Im Handelsverlauf sollte er sich zwischen 159,90 und 161,20 bewegen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries dürfte zwischen 2,55 und 2,67% schwanken. (19.01.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,3509 € | 0,1563 € | +0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


