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Renten: Impulsloser Handel
20.07.20 09:00
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Rentenmärkten ging es in der Berichtswoche eher beschaulich zu, so die Experten von Union Investment.
Der Anstieg der Corona-Infektionen in den USA habe dort die US-Staatsanleihen etwas unterstützt. Der Renditerückgang sei mit zwei bis vier Basispunkten je nach Laufzeit aber sehr überschaubar gewesen.
Am Markt für Euro-Staatspapiere habe sich die Bewegung unter dem Eindruck der EZB-Sitzung vom Donnerstag und des EU-Gipfels (Freitag und Samstag) ebenfalls in Grenzen gehalten. Den Ergebnissen zur Ausgestaltung des EU-Wiederaufbaufonds dürfte eine tragende Rolle für die weitere Entwicklung der Peripherie-Staatsanleihemärkte zukommen. Die Experten würden nicht mit schnellen Ergebnissen rechnen. Die Verhandlungen dürften sich mit weiteren Runden über den Sommer hinziehen.
Deutsche Bundespapiere hätten einen minimalen Renditeanstieg aufgewiesen (ein bis drei Basispunkte). Die Spread-Entwicklung der Peripherieanleihen gegenüber Bundesanleihen sei weitgehend seitwärts gerichtet gewesen. Euro-Unternehmensanleihen hätten freundlich tendiert, was auch für in Euro und US-Dollar denominierte Anleihen aus den Schwellenländern gegolten habe. Bei Letzteren seien die zweite Woche in Folge Mittelzuflüsse in das Marktsegment zu beobachten gewesen, das Anlegerinteresse nehme dort wieder zu. (Ausgabe vom 17.07.2020) (20.07.2020/alc/a/a)
Der Anstieg der Corona-Infektionen in den USA habe dort die US-Staatsanleihen etwas unterstützt. Der Renditerückgang sei mit zwei bis vier Basispunkten je nach Laufzeit aber sehr überschaubar gewesen.
Am Markt für Euro-Staatspapiere habe sich die Bewegung unter dem Eindruck der EZB-Sitzung vom Donnerstag und des EU-Gipfels (Freitag und Samstag) ebenfalls in Grenzen gehalten. Den Ergebnissen zur Ausgestaltung des EU-Wiederaufbaufonds dürfte eine tragende Rolle für die weitere Entwicklung der Peripherie-Staatsanleihemärkte zukommen. Die Experten würden nicht mit schnellen Ergebnissen rechnen. Die Verhandlungen dürften sich mit weiteren Runden über den Sommer hinziehen.
Deutsche Bundespapiere hätten einen minimalen Renditeanstieg aufgewiesen (ein bis drei Basispunkte). Die Spread-Entwicklung der Peripherieanleihen gegenüber Bundesanleihen sei weitgehend seitwärts gerichtet gewesen. Euro-Unternehmensanleihen hätten freundlich tendiert, was auch für in Euro und US-Dollar denominierte Anleihen aus den Schwellenländern gegolten habe. Bei Letzteren seien die zweite Woche in Folge Mittelzuflüsse in das Marktsegment zu beobachten gewesen, das Anlegerinteresse nehme dort wieder zu. (Ausgabe vom 17.07.2020) (20.07.2020/alc/a/a)


