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Renten: Hohe US-Inflation lässt Zinsen weiter steigen
14.02.22 10:15
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Für die Rentenmärkte war es eine weniger erfreuliche Woche, so die Experten von Union Investment.
Die ohnehin von steigenden Zinsen geplagten Anleihekurse hätten aufgrund der US-Inflationsdaten ein weiteres Mal abgegeben. Zur Wochenmitte habe die Agentur Bloomberg geschrieben. Die Bundrendite sei den elften Tag in Folge geklettert, einen so langen Verkaufstrend habe es seit 1989 nicht gegeben. Danach sei zwar ein kleiner Rücksetzer erfolgt, aber der ansteigende Renditetrend habe bis Freitag angehalten. Die zehnjährige Bundrendite habe sich am Donnerstag bis auf rund (plus) 0,3 Prozent erhöht. Die deutsche Zinskurve habe in der Berichtswoche über die langen Laufzeiten, die nun vom Renditeanstieg erfasst worden seien, etwas steiler tendiert. 30-jährige Bundespapiere würden derzeit mit 0,45 Prozent rentieren.
Auch in der Euro-Peripherie habe sich einiges getan, der gesamte Euroraum sei von steigenden Zinsen betroffen gewesen. Italienische Zehnjahrespapiere hätten in Richtung 1,95 Prozent gehandelt. Der Renditeaufschlag (Spread) zu den Bundesanleihen habe sich um zwölf auf rund 165 Basispunkte ausgeweitet. In Spanien sei eine Spreadausweitung um zehn Basispunkte erfolgt. In der aktuellen Entwicklung an den Peripheriemärkten spiegele sich bereits die sich nun ändernde Geldpolitik der EZB und der damit verbundene Wegfall der Zentralbank als Anleihekäufer wider. Auf Indexebene (iBoxx Euro Sovereign-Index) hätten sich bis Donnerstagabend Verluste in Höhe von 0,9 Prozent ergeben, wobei sich der negative Trend am Freitag weiter fortsetze.
Am US-Staatsanleihemarkt sei die Verzinsung zehnjähriger Schatzanweisung am Freitag über die Zwei-Prozent-Marke (plus neun Basispunkte) gestiegen. Die US-Zinskurve habe etwas flacher tendiert, da die Renditen der kurzen Laufzeiten vor dem Hintergrund bevorstehender US-Leitzinserhöhungen deutlich stärker als die der Langläufer angestiegen seien. So habe die Verzinsung der zweijährigen Papiere im Wochenverlauf um 28 Basispunkte zugelegt. (Ausgabe vom 11.02.2022) (14.02.2022/alc/a/a)
Die ohnehin von steigenden Zinsen geplagten Anleihekurse hätten aufgrund der US-Inflationsdaten ein weiteres Mal abgegeben. Zur Wochenmitte habe die Agentur Bloomberg geschrieben. Die Bundrendite sei den elften Tag in Folge geklettert, einen so langen Verkaufstrend habe es seit 1989 nicht gegeben. Danach sei zwar ein kleiner Rücksetzer erfolgt, aber der ansteigende Renditetrend habe bis Freitag angehalten. Die zehnjährige Bundrendite habe sich am Donnerstag bis auf rund (plus) 0,3 Prozent erhöht. Die deutsche Zinskurve habe in der Berichtswoche über die langen Laufzeiten, die nun vom Renditeanstieg erfasst worden seien, etwas steiler tendiert. 30-jährige Bundespapiere würden derzeit mit 0,45 Prozent rentieren.
Auch in der Euro-Peripherie habe sich einiges getan, der gesamte Euroraum sei von steigenden Zinsen betroffen gewesen. Italienische Zehnjahrespapiere hätten in Richtung 1,95 Prozent gehandelt. Der Renditeaufschlag (Spread) zu den Bundesanleihen habe sich um zwölf auf rund 165 Basispunkte ausgeweitet. In Spanien sei eine Spreadausweitung um zehn Basispunkte erfolgt. In der aktuellen Entwicklung an den Peripheriemärkten spiegele sich bereits die sich nun ändernde Geldpolitik der EZB und der damit verbundene Wegfall der Zentralbank als Anleihekäufer wider. Auf Indexebene (iBoxx Euro Sovereign-Index) hätten sich bis Donnerstagabend Verluste in Höhe von 0,9 Prozent ergeben, wobei sich der negative Trend am Freitag weiter fortsetze.
Am US-Staatsanleihemarkt sei die Verzinsung zehnjähriger Schatzanweisung am Freitag über die Zwei-Prozent-Marke (plus neun Basispunkte) gestiegen. Die US-Zinskurve habe etwas flacher tendiert, da die Renditen der kurzen Laufzeiten vor dem Hintergrund bevorstehender US-Leitzinserhöhungen deutlich stärker als die der Langläufer angestiegen seien. So habe die Verzinsung der zweijährigen Papiere im Wochenverlauf um 28 Basispunkte zugelegt. (Ausgabe vom 11.02.2022) (14.02.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


