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Renten: Gewinnmitnahmen
17.08.20 09:24
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinsstrukturkurven in den USA und in Deutschland tendierten in der Berichtswoche über die langen Laufzeiten etwas steiler, so die Experten von Union Investment.
Nach den deutlichen Renditerückgängen in den Vorwochen, bei denen die zehnjährigen US-Treasuries mit rund 0,5 Prozent auf einen Rekord-Tiefstand gefallen seien, hätten Gewinnmitnahmen eingesetzt. Somit sei die Renditebewegung in der Berichtswoche aufwärtsgerichtet gewesen. Eine richtige Erklärung für die schwachen Bondmärkte habe es aber nicht gegeben. Auch die zahlreichen Staatsanleihe-Auktionen, die in der Berichtswoche sowohl im Euroraum als auch in den USA durchgeführt worden seien, seien als Grund für die Marktschwäche nicht infrage gekommen. Denn die Papiere hätten, mit Ausnahme langlaufender US-Treasuries, erfolgreich bei den Anlegern platziert werden können.
Die 10-jährige Bundrendite habe bei minus 41 Basispunkten (plus 10 Basispunkte) gelegen. 30-jährige deutsche Papiere hätten mit drei Basispunkten erstmals seit Mitte Juli wieder leicht positiv rentiert. In der südlichen Peripherie sei die Zinsentwicklung mit einem Anstieg von bis zu zehn Basispunkten im Zehnjahresbereich ebenfalls leicht nach oben gerichtet gewesen. In Italien habe bei dieser Laufzeit wieder eine Eins vor dem Komma gestanden. Der für den Euroraum repräsentative iBoxx - Sovereigns-Index habe bis Handelsschluss am Donnerstagabend 0,8 Prozent abgegeben.
Unternehmensanleihen sowie in Euro und US-Dollar begebene Staatstitel aus den Schwellenländern hätten in der Berichtswoche stabil bis leicht freundlich notiert. Das US-Unternehmen Apple sei am Donnerstag mit einigen Bonds, darunter auch Laufzeiten von 30 und 40 Jahren, an den Markt getreten. Die Erlöse sollten für den Rückkauf eigener Aktien verwendet werden.
Der Euro/Dollarhandel habe in der Berichtswoche im Bereich von 1,17 bis 1,18 US-Dollar je Euro auf hohem Niveau konsolidiert. Der Goldpreis habe kräftig korrigiert und sei nach dem Top-Stand bei 2075 US-Dollar je Unze in der Vorwoche zwischenzeitlich bis auf 1.850 Dollar zurückgefallen. Mit 1.950 US-Dollar liege das Edelmetall am Freitagmittag auf Wochensicht weiter im Minus. (Ausgabe vom 14.08.2020) (17.08.2020/alc/a/a)
Nach den deutlichen Renditerückgängen in den Vorwochen, bei denen die zehnjährigen US-Treasuries mit rund 0,5 Prozent auf einen Rekord-Tiefstand gefallen seien, hätten Gewinnmitnahmen eingesetzt. Somit sei die Renditebewegung in der Berichtswoche aufwärtsgerichtet gewesen. Eine richtige Erklärung für die schwachen Bondmärkte habe es aber nicht gegeben. Auch die zahlreichen Staatsanleihe-Auktionen, die in der Berichtswoche sowohl im Euroraum als auch in den USA durchgeführt worden seien, seien als Grund für die Marktschwäche nicht infrage gekommen. Denn die Papiere hätten, mit Ausnahme langlaufender US-Treasuries, erfolgreich bei den Anlegern platziert werden können.
Unternehmensanleihen sowie in Euro und US-Dollar begebene Staatstitel aus den Schwellenländern hätten in der Berichtswoche stabil bis leicht freundlich notiert. Das US-Unternehmen Apple sei am Donnerstag mit einigen Bonds, darunter auch Laufzeiten von 30 und 40 Jahren, an den Markt getreten. Die Erlöse sollten für den Rückkauf eigener Aktien verwendet werden.
Der Euro/Dollarhandel habe in der Berichtswoche im Bereich von 1,17 bis 1,18 US-Dollar je Euro auf hohem Niveau konsolidiert. Der Goldpreis habe kräftig korrigiert und sei nach dem Top-Stand bei 2075 US-Dollar je Unze in der Vorwoche zwischenzeitlich bis auf 1.850 Dollar zurückgefallen. Mit 1.950 US-Dollar liege das Edelmetall am Freitagmittag auf Wochensicht weiter im Minus. (Ausgabe vom 14.08.2020) (17.08.2020/alc/a/a)


