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Renten: Bundesanleihen gesucht
19.10.20 10:15
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Staatsanleihen aus den Kernländern des Euroraumes waren angesichts der aufkommenden Risk-Off-Stimmung gefragt, so die Experten von Union Investment.
Die deutsche Zinskurve habe über die langen Laufzeiten etwas flacher tendiert. So sei die Rendite 30-jähriger Papiere um elf Basispunkte gefallen. Die richtungsweisenden Zehnjahrespapiere hätten mit minus 62 Basispunkten rentiert. In der Peripherie habe es parallel zum Aktienmarkt einen Umschwung gegeben. Dort sei es nach zunächst weiteren Renditerückgängen zu Gewinnmitnahmen gekommen, vor allem in Italien. Dennoch seien in der Peripherie bis Freitagvormittag noch leichte Zugewinne verblieben - im Vergleich zum Handelsschluss vergangener Woche.
Die Risikoaufschläge (Spreads) gegenüber Bundesanleihen hätten sich nach Rekordtiefständen zur Wochenmitte zuletzt aber wieder etwas ausgeweitet. Auch hätten Stimmen aus der Europäischen Zentralbank, die keine Eile bezüglich weiterer geldpolitischer Maßnahmen vermeldet hätten, für etwas Druck auf die Peripherieanleihen gesorgt. Der Gesamtmarkt (iBoxx-Sovereigns-Index) habe bis Handelsschluss am Donnerstag 0,4 Prozent hinzugewonnen.
Am US-Staatsanleihemarkt habe die Zinsstrukturkurve in der Berichtswoche ebenfalls über das lange Ende etwas flacher tendiert. Der Renditerückgang sei mit sechs Basispunkten allerdings etwas geringer ausgeprägt gewesen als bei den Bundesanleihen. (Ausgabe vom 16.10.2020) (19.10.2020/alc/a/a)
Die deutsche Zinskurve habe über die langen Laufzeiten etwas flacher tendiert. So sei die Rendite 30-jähriger Papiere um elf Basispunkte gefallen. Die richtungsweisenden Zehnjahrespapiere hätten mit minus 62 Basispunkten rentiert. In der Peripherie habe es parallel zum Aktienmarkt einen Umschwung gegeben. Dort sei es nach zunächst weiteren Renditerückgängen zu Gewinnmitnahmen gekommen, vor allem in Italien. Dennoch seien in der Peripherie bis Freitagvormittag noch leichte Zugewinne verblieben - im Vergleich zum Handelsschluss vergangener Woche.
Die Risikoaufschläge (Spreads) gegenüber Bundesanleihen hätten sich nach Rekordtiefständen zur Wochenmitte zuletzt aber wieder etwas ausgeweitet. Auch hätten Stimmen aus der Europäischen Zentralbank, die keine Eile bezüglich weiterer geldpolitischer Maßnahmen vermeldet hätten, für etwas Druck auf die Peripherieanleihen gesorgt. Der Gesamtmarkt (iBoxx-Sovereigns-Index) habe bis Handelsschluss am Donnerstag 0,4 Prozent hinzugewonnen.
Am US-Staatsanleihemarkt habe die Zinsstrukturkurve in der Berichtswoche ebenfalls über das lange Ende etwas flacher tendiert. Der Renditerückgang sei mit sechs Basispunkten allerdings etwas geringer ausgeprägt gewesen als bei den Bundesanleihen. (Ausgabe vom 16.10.2020) (19.10.2020/alc/a/a)


