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Renditen von Staatsanleihen deutlich angestiegen
28.10.24 13:00
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Langsam legt sich eine bleierne Schwere auf die Kapitalmärkte, so die Analysten der DekaBank.
Das politische Mega-Ereignis der US-Präsidentschaftswahl rücke näher. Die Märkte würden auf Wirtschaftsdaten und -meldungen weniger als sonst reagieren, weil die Wahl in der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt alles überschatte. In den vergangenen Handelstagen hätten sich die Marktteilnehmer noch einmal stärker in Richtung eines Trump-Sieges positioniert: Die Renditen von Staatsanleihen seien deutlich angestiegen, die Aktienmärkte hätten freundlich tendiert, teilweise mit neuen Allzeithochs. Nun würden alle abwarten, was am Wahltag geschehe. Das schwierigste Szenario wäre eines, in dem für längere Zeit unklar bleibe, wer die Präsidentschaft gewonnen habe, entweder wegen institutioneller Unvollkommenheiten oder weil eine Partei das Ergebnis nicht anerkenne und mit nicht verfassungsgemäßen Maßnahmen dagegen vorgehe. Gegen diese alles überstrahlende Bedeutung der US-Präsidentschaftswahlen seien die anderen Wirtschaftsnachrichten in der zurückliegenden Woche für die Marktbewegungen praktisch bedeutungslos gewesen. Selbst das leicht gestiegene ifo Geschäftsklima in Deutschland habe keine Akzente setzen können. Die Ankündigungen von Wirtschaftsprogrammen in Deutschland hätten den DAX mangels Glaubwürdigkeit in keiner Weise bewegt.
Immer mehr Einzelstimmen aus dem EZB-Rat würden sich für schnellere Leitzinssenkungen im Euroraum aussprechen, sodass Präsidentin Lagarde und andere führende EZB-Vertreter die wachsende Zinssenkungseuphorie etwas hätten bremsen müssen. Es bleibe allerdings dabei, dass kurzfristige Anlagen am Geldmarkt absehbar unattraktiv würden und Umschichtungen in Richtung länger laufender Anleihen zur Folge haben würden. (Märkte im Fokus vom 28.10.2024) (28.10.2024/alc/a/a)
Das politische Mega-Ereignis der US-Präsidentschaftswahl rücke näher. Die Märkte würden auf Wirtschaftsdaten und -meldungen weniger als sonst reagieren, weil die Wahl in der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt alles überschatte. In den vergangenen Handelstagen hätten sich die Marktteilnehmer noch einmal stärker in Richtung eines Trump-Sieges positioniert: Die Renditen von Staatsanleihen seien deutlich angestiegen, die Aktienmärkte hätten freundlich tendiert, teilweise mit neuen Allzeithochs. Nun würden alle abwarten, was am Wahltag geschehe. Das schwierigste Szenario wäre eines, in dem für längere Zeit unklar bleibe, wer die Präsidentschaft gewonnen habe, entweder wegen institutioneller Unvollkommenheiten oder weil eine Partei das Ergebnis nicht anerkenne und mit nicht verfassungsgemäßen Maßnahmen dagegen vorgehe. Gegen diese alles überstrahlende Bedeutung der US-Präsidentschaftswahlen seien die anderen Wirtschaftsnachrichten in der zurückliegenden Woche für die Marktbewegungen praktisch bedeutungslos gewesen. Selbst das leicht gestiegene ifo Geschäftsklima in Deutschland habe keine Akzente setzen können. Die Ankündigungen von Wirtschaftsprogrammen in Deutschland hätten den DAX mangels Glaubwürdigkeit in keiner Weise bewegt.
Immer mehr Einzelstimmen aus dem EZB-Rat würden sich für schnellere Leitzinssenkungen im Euroraum aussprechen, sodass Präsidentin Lagarde und andere führende EZB-Vertreter die wachsende Zinssenkungseuphorie etwas hätten bremsen müssen. Es bleibe allerdings dabei, dass kurzfristige Anlagen am Geldmarkt absehbar unattraktiv würden und Umschichtungen in Richtung länger laufender Anleihen zur Folge haben würden. (Märkte im Fokus vom 28.10.2024) (28.10.2024/alc/a/a)


