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Renditen im Euroraum und den USA im Seitwärtstrend
28.10.19 08:45
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Entwicklung an den Rentenmärkten war in der Berichtswoche vom 21. bis 25. Oktober 2019 recht unspektakulär, so die Experten von Union Investment.
Die Renditen im Euroraum seien auf der Stelle getreten. Lediglich in Griechenland sei ein Rückgang der Verzinsung im Zehnjahresbereich zu beobachten gewesen. Die Rendite sei dort um 8 Basispunkte auf rund 1,2 Prozent gefallen. Unverändert habe sich auch der italienische Staatsanleihemarkt gezeigt. Damit habe auch der von der EU-Kommission angemahnte Erklärungsbedarf zum italienischen Haushalt für 2020 keinen Einfluss gehabt. Diesbezüglich habe es aber auch für Belgien, Frankreich gegeben. Portugal und Spanien Post von der EU. Der Markt setze auf Kooperation bei den Verhandlungen. Auch am US-Anleihemarkt hätten sich die Renditen unverändert gezeigt.
Am europäischen Unternehmensanleihemarkt habe sich die Neuemissionstätigkeit der Unternehmen während der Berichtssaison stark verringert. Es habe nur wenige Neuemissionen gegeben, die - auch vor dem Start des EZB-Ankaufprogramms - sehr gut nachgefragt gewesen seien. Der Gesamtmarkt (ICE Bofa Merrill Lynch Euro Corporates-Index, ER00) habe bis Donnerstagabend leicht zulegen können. Die Risikoprämien (Asset Swap Spreads) seien leicht zurückgegangen.
Im Bereich der Anleihen aus den Schwellenländern hätten in US-Dollar und Euro notierte Papiere unverändert gelegen. Die dort in der Berichtswoche platzierten neuen Titel seien gut nachgefragt gewesen und hätten sogar im Falle Saudi-Arabiens ohne nennenswerte Neuemissionsprämie platziert werden können. (Ausgabe vom 25.10.2019)
(28.10.2019/alc/a/a)
Die Renditen im Euroraum seien auf der Stelle getreten. Lediglich in Griechenland sei ein Rückgang der Verzinsung im Zehnjahresbereich zu beobachten gewesen. Die Rendite sei dort um 8 Basispunkte auf rund 1,2 Prozent gefallen. Unverändert habe sich auch der italienische Staatsanleihemarkt gezeigt. Damit habe auch der von der EU-Kommission angemahnte Erklärungsbedarf zum italienischen Haushalt für 2020 keinen Einfluss gehabt. Diesbezüglich habe es aber auch für Belgien, Frankreich gegeben. Portugal und Spanien Post von der EU. Der Markt setze auf Kooperation bei den Verhandlungen. Auch am US-Anleihemarkt hätten sich die Renditen unverändert gezeigt.
Am europäischen Unternehmensanleihemarkt habe sich die Neuemissionstätigkeit der Unternehmen während der Berichtssaison stark verringert. Es habe nur wenige Neuemissionen gegeben, die - auch vor dem Start des EZB-Ankaufprogramms - sehr gut nachgefragt gewesen seien. Der Gesamtmarkt (ICE Bofa Merrill Lynch Euro Corporates-Index, ER00) habe bis Donnerstagabend leicht zulegen können. Die Risikoprämien (Asset Swap Spreads) seien leicht zurückgegangen.
Im Bereich der Anleihen aus den Schwellenländern hätten in US-Dollar und Euro notierte Papiere unverändert gelegen. Die dort in der Berichtswoche platzierten neuen Titel seien gut nachgefragt gewesen und hätten sogar im Falle Saudi-Arabiens ohne nennenswerte Neuemissionsprämie platziert werden können. (Ausgabe vom 25.10.2019)
(28.10.2019/alc/a/a)


