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Renditebringer im Portfolio: Hochzinsanleihen
04.06.12 10:29
Swisscanto
Zürich (www.anleihencheck.de) - Omar Saeed, Head of High Yield bei Swisscanto, sieht in den hoch verzinslichen Anleihen einen unverzichtbaren Bestandteil im Portfolio. Besonders in einer Marktsituation, welche aufgrund der wieder stärker aufgekommenen Euro-Schuldenkrise sowie seit den Wahlausgängen in Griechenland und Frankreich durch erhöhte Nervosität geprägt ist.
Denn die hervorragende Kapitalisierung und die fundamentalen Daten würden gute Voraussetzungen für Investitionen in Unternehmen bieten, die High-Yield-Anleihen auflegen würden. Durch die Beimischung von Hochzinsanleihen könne das schwierige Marktumfeld mit der dazugehörigen Volatilität entschärft werden.
"Die momentane Marktschwäche macht einen Einstieg in High-Yield-Anleihen zu einem attraktiven Preisniveau möglich, nachdem die Anlageklasse 'High Yield' in diesem Jahr bereits einen fulminanten Start hingelegt hat. Neben der hohen Verzinsung gegenüber Investment Grade-Anleihen spricht eine geringe Ausfallrate für Hochzinsanleihen. Selbst bei einer milden Rezession in der Eurozone als Basis-Szenario dürfte die Ausfallrate im High-Yield-Sektor, vorsichtig prognostiziert, bei vier bis maximal fünf Prozent liegen", so Saeed.
Bei der Investmentstrategie des Hochzinsanleihen-Fonds von Swisscanto, der Fondsgesellschaft der Schweizer Kantonalbanken, stelle Saeed das Vorhaben heraus, dank intensiver Prüfung der Unternehmen keinen Ausfall verkraften zu müssen. Weiteres Merkmal des Fonds sei die Short-Duration-Strategie. Daher würden die Laufzeiten der Anleihen derzeit im Schnitt knapp unter zwei Jahren liegen.
"Diese Short-Duration-Strategie ist weniger volatil als eine "normale" Strategie und vermindert entsprechend die Schwankungen im Portfolio. Aufgrund der hohen Kupons beträgt die Verfallrendite im Portfolio 9,03 Prozent per Ende Mai. Nachdem Mitte Dezember 2011 eine Umschichtung des Übergewichts von US-High-Yield-Emittenten in eine Übergewichtung von europäischen Anlagen stattfand, verschiebt sich aufgrund der höheren Marktrisiken in Europa dieses Verhältnis zurück", so der Fondsmanager.
"Die Unsicherheit bezüglich des weltweiten Wirtschaftswachstums und die Risiken der europäischen Schuldenkrise werden auch in den kommenden Monaten für Phasen mit hoher Volatilität sorgen. Trotzdem ist das Chance/Risiko-Verhältnis für Hochzinsanleihen sehr gut. Kaum eine andere Anlageklasse bietet diese hohen Renditeaussichten und kann das Kriterium der relativen Sicherheit so erfüllen. Zudem sind in den aktuellen Kursen bereits negative Szenarien eingepreist und das Rückschlagrisiko erscheint überschaubar", meine Saeed.
Wegen des unsicheren Ausgangs der Frage, ob Griechenland aus der Eurozone austreten werde oder nicht, und wegen der etwaigen Risiken um Portugal, Irland, Spanien und Italien heiße es, für die kommenden möglichen Szenarien gerüstet zu sein. Saeed und das Management-Team des High Yield-Fonds hätten das Portfolio entsprechend der geografischen Diversifikation angepasst. Anleihen aus Griechenland, Portugal und Irland seien nicht mehr berücksichtigt und Papiere aus Italien sowie Spanien in geringerem Maß. (04.06.2012/alc/a/a)
Denn die hervorragende Kapitalisierung und die fundamentalen Daten würden gute Voraussetzungen für Investitionen in Unternehmen bieten, die High-Yield-Anleihen auflegen würden. Durch die Beimischung von Hochzinsanleihen könne das schwierige Marktumfeld mit der dazugehörigen Volatilität entschärft werden.
"Die momentane Marktschwäche macht einen Einstieg in High-Yield-Anleihen zu einem attraktiven Preisniveau möglich, nachdem die Anlageklasse 'High Yield' in diesem Jahr bereits einen fulminanten Start hingelegt hat. Neben der hohen Verzinsung gegenüber Investment Grade-Anleihen spricht eine geringe Ausfallrate für Hochzinsanleihen. Selbst bei einer milden Rezession in der Eurozone als Basis-Szenario dürfte die Ausfallrate im High-Yield-Sektor, vorsichtig prognostiziert, bei vier bis maximal fünf Prozent liegen", so Saeed.
"Diese Short-Duration-Strategie ist weniger volatil als eine "normale" Strategie und vermindert entsprechend die Schwankungen im Portfolio. Aufgrund der hohen Kupons beträgt die Verfallrendite im Portfolio 9,03 Prozent per Ende Mai. Nachdem Mitte Dezember 2011 eine Umschichtung des Übergewichts von US-High-Yield-Emittenten in eine Übergewichtung von europäischen Anlagen stattfand, verschiebt sich aufgrund der höheren Marktrisiken in Europa dieses Verhältnis zurück", so der Fondsmanager.
"Die Unsicherheit bezüglich des weltweiten Wirtschaftswachstums und die Risiken der europäischen Schuldenkrise werden auch in den kommenden Monaten für Phasen mit hoher Volatilität sorgen. Trotzdem ist das Chance/Risiko-Verhältnis für Hochzinsanleihen sehr gut. Kaum eine andere Anlageklasse bietet diese hohen Renditeaussichten und kann das Kriterium der relativen Sicherheit so erfüllen. Zudem sind in den aktuellen Kursen bereits negative Szenarien eingepreist und das Rückschlagrisiko erscheint überschaubar", meine Saeed.
Wegen des unsicheren Ausgangs der Frage, ob Griechenland aus der Eurozone austreten werde oder nicht, und wegen der etwaigen Risiken um Portugal, Irland, Spanien und Italien heiße es, für die kommenden möglichen Szenarien gerüstet zu sein. Saeed und das Management-Team des High Yield-Fonds hätten das Portfolio entsprechend der geografischen Diversifikation angepasst. Anleihen aus Griechenland, Portugal und Irland seien nicht mehr berücksichtigt und Papiere aus Italien sowie Spanien in geringerem Maß. (04.06.2012/alc/a/a)


