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RENA-Anleihe: Zeichen für erfolgreiche Emission stehen gut
28.06.13 10:46
fixed-income.org
Wolfratshausen (www.anleihencheck.de) - Christian Schiffmacher, Experte von "fixed-income.org" - Die Plattform für Emittenten und Investoren am Anleihemarkt - hält die Anleihe (ISIN DE000A1TNHG1 / WKN A1TNHG) der RENA GmbH für klar überdurchschnittlich.
Die RENA GmbH emittiere ihre zweite Mittelstandsanleihe im Volumen von bis zu 40 Mio. Euro (zuzüglich einer Erhöhungsoption um bis zu 10 Mio. Euro). Bei einer Laufzeit von fünf Jahren biete die Gesellschaft einen starken Kupon von 8,250%. Durch die Übernahme der STULZ H+E Gruppe erziele die Gesellschaft die höchsten Umsätze im Wachstumssegment Wasseraufbereitung. Auch wenn beide Unternehmen bislang noch relativ autark arbeiten würden, erscheine die Übernahme von STULZ H+E strategisch als Glücksgriff. Zum 31.12.2012 seien 58% des Auftragsbestandes auf den Bereich Wasseraufbereitung entfallen. Aber auch aus dem Solarsektor seien die Auftragseingänge insbesondere aus Asien zuletzt deutlich gestiegen.
Die RENA GmbH sei ein technologisch führender Maschinen- und Anlagenbauer, hauptsächlich in den Bereichen Wasser- und Abwasseraufbereitung, Erneuerbare Energien und Health. Das 1993 in Gütenbach im Schwarzwald gegründete Unternehmen sei heute ein diversifizierter Maschinen- und Anlagenbauer mit einem starken Technologiefokus. In ihren Gründungsjahren habe RENA vor allem nasschemische Anlagen für die Halbleiterindustrie produziert. Dieses Know-how habe früh und erfolgreich auf den Solarmarkt übertragen werden können. Mit standardisierten Maschinen sei man hier in den vergangenen Jahren zu einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Nasschemie aufgestiegen.
Mit Übernahme und Integration der STULZ H+E GROUP im Jahr 2012 habe RENA ihre Tätigkeitsfelder zusätzlich um die Bereiche Wasseraufbereitung, Waste to Energy, Bio-Energie, Pharma und Lebensmittel erweitert. Damit runde RENA ihr Profil insbesondere im wichtigen Zukunftsmarkt der Umwelttechnologien ab. In diesem Bereich sehe das Unternehmen exzellente Wachstumschancen. Auf Basis der von RENA bewiesenen Standardisierungskompetenz werde in den kommenden Jahren eine deutliche Steigerung der operativen Profitabilität erwartet.
Im Wasserbereich stünden Anlagen und Verfahren zur Wasseraufbereitung und Abwasserbeseitigung für kommunale und industrielle Kunden im Fokus. Im Bereich Erneuerbare Energien würden neben nasschemischen Prozessen Blockheizkraftwerke (BKHW) und Waste to Energy-Lösungen angeboten. Im Bereich Health & Sonstiges würden Oberflächenbehandlungen z.B. für Zahnimplantate, Kanülen und Stents sowie Produktionsanlagen für die Milch- und Getränkeindustrie und Reinstwasseranlagen angeboten.
RENA habe im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen Zahlen ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 34,6 Mio. Euro (Vorjahr: 69,4 Mio. Euro) erzielt und habe sich damit deutlich vom negativen Trend in der Solarbranche abheben können. Sowohl der Solarbereich als auch das 2012 erstmals für ein halbes Jahr konsolidierte Geschäft der STULZ H+E GROUP hätten hierzu ein positives Ergebnis beigesteuert. Der Umsatz habe 2012 rund 386,5 Mio. Euro betragen und somit deutlich über dem Vorjahresniveau (317,8 Mio. Euro) gelegen.
Auf Basis der aktuellen Planung gehe RENA auch für das Geschäftsjahr 2013 von einem positiven operativen Ergebnis aus. Man rechne für 2013 mit einer regen Nachfrage aus dem Bereich Wasser- und Abwasseraufbereitung. In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe RENA erste Anzeichen einer Belebung im Solarbereich verzeichnet. Mit einem Weltmarktanteil von über 50% bei Produktionsmaschinen zur nasschemischen Oberflächenbehandlung habe RENA beste Voraussetzungen, von mittelfristigen Wachstumsimpulsen im Solarbereich wieder überdurchschnittlich zu profitieren. RENA besitze ein gültiges Unternehmensrating von EulerHermes mit der Note BB. Den Ausblick bewerte die Ratingagentur als stabil.
Der Emissionserlös solle im Wesentlichen wie folgt verwendet werden: 20 bis 30% des Emissionserlöses sollten in das Wachstum der RENA-Gruppe investiert werden, einschließlich der Integration der STULZ H+E Gruppe. 50 bis 60% des Emissionserlöses sollten für die Optimierung der Finanzierungsstruktur und Verbesserung der Liquidität genutzt werden. Im Rahmen des Erwerbs der STULZ H+E Gruppe habe die Emittentin von der Landeskreditbank Baden-Württemberg Geschäftsanteile an der STULZ H+E GmbH erworben. Im Zusammenhang mit der Kaufpreiszahlung sei der Emittentin ein Verkäuferdarlehen gewährt worden. RENA beabsichtige, den Emissionserlös in Höhe von bis zu 25 Mio. Euro zur Ablösung dieses Verkäuferdarlehens zu nutzen und zu nach Ansicht der Emittentin besseren Konditionen zu refinanzieren. Rund 10 bis 30% sollten für Innovationen wie z.B. neue Produktentwicklungen in den Bereichen Wasseraufbereitung und Energiespeicher genutzt werden.
Zu den Stärken würden folgende Aspekte gehören: Die Übernahme von STULZ H+E, deutlich vorangeschrittene Diversifikation; deutlich reduzierte Abhängigkeit vom Solarsektor sowie der größte Umsatzanteil, der im Wachstumssegment Wasseraufbereitung erzielt werde. Zudem zähle man dazu einen starken Auftragseingang, der selbst aus der Solarbranche in den ersten fünf Monaten 2013 höher als im Gesamtjahr 2012 sei. Darüber hinaus habe das Management die Zeichen der Zeit erkannt und den Kupon dem schwierigen Marktumfeld angepasst.
Zu den Schwächen würden der hohe Kapitalbedarf vor allem im Bereich Wasserinfrastrukturprojekte sowie die Integration von STULZ H+E, die zu einer Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten geführt habe, gehören.
RENA sei als Maschinenbauunternehmen mit einem starken Technologiefokus in den Segmenten Wasseraufbereitung, Erneuerbare Energien und Health sehr gut aufgestellt. Insbesondere die Übernahme der STULZ H+E Group würden die Experten als Glücksgriff einstufen. Denn damit habe die Abhängigkeit vom Solarsektor deutlich reduziert und der Einstieg in das Geschäftsfeld Wasseraufbereitung vollzogen werden können. Zum 31.12.2012 habe der Auftragsbestand im Bereich Wasseraufbereitung bereits 58% des Gesamtauftragsbestandes ausgemacht.
Aber auch aus der Solarbranche seien die Auftragseingänge in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres bereits höher als im Gesamtjahr 2012. Das Management habe beim Pricing die Zeichen der Zeit erkannt, der Kupon sei mit 8,250% deutlich höher als noch vor einigen Tagen erwartet.
Die neue Anleihe biete einen attraktiven Spread gegenüber der Unternehmensanleihe 2010/15, die zuletzt bei einem Kupon von 7,000% bei 100,00% notiere. Damit stünden die Zeichen für eine erfolgreiche Emission gut.
Die Anleihe erscheint klar überdurchschnittlich, so die Experten von "fixed-income.org". (Ausgabe vom 27.06.2013) (28.06.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die RENA GmbH emittiere ihre zweite Mittelstandsanleihe im Volumen von bis zu 40 Mio. Euro (zuzüglich einer Erhöhungsoption um bis zu 10 Mio. Euro). Bei einer Laufzeit von fünf Jahren biete die Gesellschaft einen starken Kupon von 8,250%. Durch die Übernahme der STULZ H+E Gruppe erziele die Gesellschaft die höchsten Umsätze im Wachstumssegment Wasseraufbereitung. Auch wenn beide Unternehmen bislang noch relativ autark arbeiten würden, erscheine die Übernahme von STULZ H+E strategisch als Glücksgriff. Zum 31.12.2012 seien 58% des Auftragsbestandes auf den Bereich Wasseraufbereitung entfallen. Aber auch aus dem Solarsektor seien die Auftragseingänge insbesondere aus Asien zuletzt deutlich gestiegen.
Die RENA GmbH sei ein technologisch führender Maschinen- und Anlagenbauer, hauptsächlich in den Bereichen Wasser- und Abwasseraufbereitung, Erneuerbare Energien und Health. Das 1993 in Gütenbach im Schwarzwald gegründete Unternehmen sei heute ein diversifizierter Maschinen- und Anlagenbauer mit einem starken Technologiefokus. In ihren Gründungsjahren habe RENA vor allem nasschemische Anlagen für die Halbleiterindustrie produziert. Dieses Know-how habe früh und erfolgreich auf den Solarmarkt übertragen werden können. Mit standardisierten Maschinen sei man hier in den vergangenen Jahren zu einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Nasschemie aufgestiegen.
Mit Übernahme und Integration der STULZ H+E GROUP im Jahr 2012 habe RENA ihre Tätigkeitsfelder zusätzlich um die Bereiche Wasseraufbereitung, Waste to Energy, Bio-Energie, Pharma und Lebensmittel erweitert. Damit runde RENA ihr Profil insbesondere im wichtigen Zukunftsmarkt der Umwelttechnologien ab. In diesem Bereich sehe das Unternehmen exzellente Wachstumschancen. Auf Basis der von RENA bewiesenen Standardisierungskompetenz werde in den kommenden Jahren eine deutliche Steigerung der operativen Profitabilität erwartet.
Im Wasserbereich stünden Anlagen und Verfahren zur Wasseraufbereitung und Abwasserbeseitigung für kommunale und industrielle Kunden im Fokus. Im Bereich Erneuerbare Energien würden neben nasschemischen Prozessen Blockheizkraftwerke (BKHW) und Waste to Energy-Lösungen angeboten. Im Bereich Health & Sonstiges würden Oberflächenbehandlungen z.B. für Zahnimplantate, Kanülen und Stents sowie Produktionsanlagen für die Milch- und Getränkeindustrie und Reinstwasseranlagen angeboten.
RENA habe im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen Zahlen ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 34,6 Mio. Euro (Vorjahr: 69,4 Mio. Euro) erzielt und habe sich damit deutlich vom negativen Trend in der Solarbranche abheben können. Sowohl der Solarbereich als auch das 2012 erstmals für ein halbes Jahr konsolidierte Geschäft der STULZ H+E GROUP hätten hierzu ein positives Ergebnis beigesteuert. Der Umsatz habe 2012 rund 386,5 Mio. Euro betragen und somit deutlich über dem Vorjahresniveau (317,8 Mio. Euro) gelegen.
Auf Basis der aktuellen Planung gehe RENA auch für das Geschäftsjahr 2013 von einem positiven operativen Ergebnis aus. Man rechne für 2013 mit einer regen Nachfrage aus dem Bereich Wasser- und Abwasseraufbereitung. In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe RENA erste Anzeichen einer Belebung im Solarbereich verzeichnet. Mit einem Weltmarktanteil von über 50% bei Produktionsmaschinen zur nasschemischen Oberflächenbehandlung habe RENA beste Voraussetzungen, von mittelfristigen Wachstumsimpulsen im Solarbereich wieder überdurchschnittlich zu profitieren. RENA besitze ein gültiges Unternehmensrating von EulerHermes mit der Note BB. Den Ausblick bewerte die Ratingagentur als stabil.
Zu den Stärken würden folgende Aspekte gehören: Die Übernahme von STULZ H+E, deutlich vorangeschrittene Diversifikation; deutlich reduzierte Abhängigkeit vom Solarsektor sowie der größte Umsatzanteil, der im Wachstumssegment Wasseraufbereitung erzielt werde. Zudem zähle man dazu einen starken Auftragseingang, der selbst aus der Solarbranche in den ersten fünf Monaten 2013 höher als im Gesamtjahr 2012 sei. Darüber hinaus habe das Management die Zeichen der Zeit erkannt und den Kupon dem schwierigen Marktumfeld angepasst.
Zu den Schwächen würden der hohe Kapitalbedarf vor allem im Bereich Wasserinfrastrukturprojekte sowie die Integration von STULZ H+E, die zu einer Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten geführt habe, gehören.
RENA sei als Maschinenbauunternehmen mit einem starken Technologiefokus in den Segmenten Wasseraufbereitung, Erneuerbare Energien und Health sehr gut aufgestellt. Insbesondere die Übernahme der STULZ H+E Group würden die Experten als Glücksgriff einstufen. Denn damit habe die Abhängigkeit vom Solarsektor deutlich reduziert und der Einstieg in das Geschäftsfeld Wasseraufbereitung vollzogen werden können. Zum 31.12.2012 habe der Auftragsbestand im Bereich Wasseraufbereitung bereits 58% des Gesamtauftragsbestandes ausgemacht.
Aber auch aus der Solarbranche seien die Auftragseingänge in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres bereits höher als im Gesamtjahr 2012. Das Management habe beim Pricing die Zeichen der Zeit erkannt, der Kupon sei mit 8,250% deutlich höher als noch vor einigen Tagen erwartet.
Die neue Anleihe biete einen attraktiven Spread gegenüber der Unternehmensanleihe 2010/15, die zuletzt bei einem Kupon von 7,000% bei 100,00% notiere. Damit stünden die Zeichen für eine erfolgreiche Emission gut.
Die Anleihe erscheint klar überdurchschnittlich, so die Experten von "fixed-income.org". (Ausgabe vom 27.06.2013) (28.06.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,60 € | 0,60 € | - € | 0,00% | 16.04./17:30 |
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| DE000A1TNHG1 | A1TNHG | 1,60 € | 0,0010 € | |
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