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Primärmarkt: Inflationszahlen aus den USA und der Eurozone stehen im Fokus
29.06.18 09:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Am gestrigen EU-Ratsgipfel wurden die Sanktionen gegen Russland bis Jänner 2019 verlängert, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Weiters habe es spätnachts eine Übereinkunft zum Thema Migration gegeben. Dies sei im Asienhandel positiv aufgenommen worden und so habe über die Nacht der Euro gegenüber dem Dollar rund einen Cent zulegen können. Es werde sich aber erst im Laufe der nächsten Tagen weisen, in wie weit diese Vereinbarungen geeignet seien, die Regierungskoalition in Deutschland wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen und die Spannungen zwischen CDU und CSU bzw. zwischen Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer abzubauen.
Unter den heute anstehenden Daten sollten die Inflationszahlen aus den USA und der Eurozone am meisten Beachtung finden. In der Eurozone dürfte sich der Preisauftrieb ohne Energie und Nahrungsmittel (Kernrate) um 0,1 Prozentpunkte verringert haben. Da aber die Energiepreise merklich zugelegt hätten, würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG bei der gesamten Teuerungsrate mit einem Anstieg um 0,1 Prozentpunkte rechnen. In den USA dürfte die Vorjahresrate des Deflators des privaten Konsums - das von der FED präferierte Inflationsmaß - auf 2,2% zugelegt haben.
Am Primärmarkt habe gestern Italien zwei Fixzinsanleihen mit Laufzeit 3/2023 und 2/2028 und eine variable verzinste Anleihe mit Laufzeit 9/2025 um in Summe EUR 6,5 Mrd. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 1,82%, 2,77% bzw. 1,67% gelegen, die bid/cover Ratio habe 1,34, 1,26 und 1,3 betragen. (29.06.2018/alc/a/a)
Weiters habe es spätnachts eine Übereinkunft zum Thema Migration gegeben. Dies sei im Asienhandel positiv aufgenommen worden und so habe über die Nacht der Euro gegenüber dem Dollar rund einen Cent zulegen können. Es werde sich aber erst im Laufe der nächsten Tagen weisen, in wie weit diese Vereinbarungen geeignet seien, die Regierungskoalition in Deutschland wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen und die Spannungen zwischen CDU und CSU bzw. zwischen Kanzlerin Merkel und Innenminister Seehofer abzubauen.
Unter den heute anstehenden Daten sollten die Inflationszahlen aus den USA und der Eurozone am meisten Beachtung finden. In der Eurozone dürfte sich der Preisauftrieb ohne Energie und Nahrungsmittel (Kernrate) um 0,1 Prozentpunkte verringert haben. Da aber die Energiepreise merklich zugelegt hätten, würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG bei der gesamten Teuerungsrate mit einem Anstieg um 0,1 Prozentpunkte rechnen. In den USA dürfte die Vorjahresrate des Deflators des privaten Konsums - das von der FED präferierte Inflationsmaß - auf 2,2% zugelegt haben.
Am Primärmarkt habe gestern Italien zwei Fixzinsanleihen mit Laufzeit 3/2023 und 2/2028 und eine variable verzinste Anleihe mit Laufzeit 9/2025 um in Summe EUR 6,5 Mrd. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 1,82%, 2,77% bzw. 1,67% gelegen, die bid/cover Ratio habe 1,34, 1,26 und 1,3 betragen. (29.06.2018/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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