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Positive Überraschungen bringen Bund-Future etwas unter Druck
08.05.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank hat das Leitzinsniveau wie erwartet unverändert gelassen und ungeachtet der Risiken für die konjunkturelle Entwicklung nach wie vor keine Eile bei einer möglichen zukünftigen Lockerung der Geldpolitik erkennen lassen, denn die Inflationsrisiken hätten ebenfalls zugenommen, so die Analysten der Helaba.
Impulse für das Geschehen an den Finanzmärkten hätten sich in Grenzen gehalten, wobei die Erwartung sinkender Zinsen bis zum Ende des Jahres nicht forciert worden sei. Derweil würden sich Spekulationen halten, der pazifische Handelskrieg und auch der US-Zollstreit mit der EU könnten auf dem Verhandlungsweg beigelegt werden, ein Trade Deal mit Großbritannien solle heute verkündet werden.
Im Vorfeld der FED-Entscheidung hätten die positiven Überraschungen der letzten Tage, wie beim ISM-Serviceindex und am US-Arbeitsmarkt, dafür gesorgt, dass der Bund-Future etwas unter Druck geraten sei. Der Future habe sich davon aber wieder erholen können, obwohl auch die Inflationsrisiken innerhalb der FED höher eingeschätzt würden. So hätten die 21- und die 100-Tage-Linien wieder zurückerobert werden können. Das Indikatorenbild stimme aber noch skeptisch. Zudem sei vonseiten der Datenveröffentlichungen heute nicht mit weiterem Rückenwind für den Rentenmarkt zu rechnen. Ein erneuter Rutsch unter die 21-Tage-Linie würde Raum eröffnen bis in den Bereich dicht unter 130,00. Widerstände würden sich nach wie vor bei 132,03, 132,56 und 132,80 finden. (08.05.2025/alc/a/a)
Impulse für das Geschehen an den Finanzmärkten hätten sich in Grenzen gehalten, wobei die Erwartung sinkender Zinsen bis zum Ende des Jahres nicht forciert worden sei. Derweil würden sich Spekulationen halten, der pazifische Handelskrieg und auch der US-Zollstreit mit der EU könnten auf dem Verhandlungsweg beigelegt werden, ein Trade Deal mit Großbritannien solle heute verkündet werden.
Im Vorfeld der FED-Entscheidung hätten die positiven Überraschungen der letzten Tage, wie beim ISM-Serviceindex und am US-Arbeitsmarkt, dafür gesorgt, dass der Bund-Future etwas unter Druck geraten sei. Der Future habe sich davon aber wieder erholen können, obwohl auch die Inflationsrisiken innerhalb der FED höher eingeschätzt würden. So hätten die 21- und die 100-Tage-Linien wieder zurückerobert werden können. Das Indikatorenbild stimme aber noch skeptisch. Zudem sei vonseiten der Datenveröffentlichungen heute nicht mit weiterem Rückenwind für den Rentenmarkt zu rechnen. Ein erneuter Rutsch unter die 21-Tage-Linie würde Raum eröffnen bis in den Bereich dicht unter 130,00. Widerstände würden sich nach wie vor bei 132,03, 132,56 und 132,80 finden. (08.05.2025/alc/a/a)


