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Polnische Zentralbank: Stimmung im Mittelstand lässt weiter nach


05.06.19 09:41
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die polnische Inflationsrate stieg im Mai von 2,2 auf 2,3 Prozent und befindet sich damit auf dem höchsten Stand seit Dezember 2017, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Die Polnische Zentralbank habe sich bei ihrem letzten Treffen im Mai jedoch nicht sonderlich besorgt über diese Entwicklung gezeigt und beschreibe das derzeitige Inflationsniveau als "moderat". Der Polnische Zentralbankchef habe zudem seine Absicht bekräftigt, den Leitzins bis mindestens Ende 2020 unverändert bei 1,5 Prozent zu belassen. Da sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seit dem letzten Treffen der Währungshüter kaum verändert hätten, rechne die Deutsche Bank auch für die heutige Sitzung mit keiner Anhebung des Leitzinses.

Für Bewegung beim Polnischen Zloty habe in der ersten Maihälfte hingegen die erneute Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China gesorgt. Er habe gegenüber dem Euro 0,8 Prozent abgewertet, habe die Verluste aber in der zweiten Monatshälfte zum Großteil wieder gut machen können. Bleibe der Zins heute wie allseits erwartet unverändert, würden die Analysten für die kommenden Wochen mit einer Seitwärtsbewegung des Zlotys gegenüber dem Euro rechnen. (05.06.2019/alc/a/a)