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Polnische Anleihen im Juni unter Druck
12.07.13 16:44
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - In Polen enttäuschten die jüngst veröffentlichten Daten zum Einzelhandel und zur Industrieproduktion und auch die Perspektiven für die nächsten Monate sind nicht allzu gut, berichten die Experten von Raiffeisen Capital Management in ihrem aktuellen "emreport".
Zugleich falle auch die Inflationsrate weiterhin kräftig. Die Zentralbank habe angesichts der Kombination aus schwächeren Wachstumsaussichten, niedriger Inflation und unverändert negativen Aussichten in West- und Südeuropa den Leitzins Anfang Juli erwartungsgemäß erneut gesenkt.
Die verschlechterte Risikobereitschaft der internationalen Investoren habe dennoch auch polnische Anleihen im Juni unter Druck gebracht; die Renditen seien weiter angestiegen und der Złoty habe zum Euro leicht abgewertet. Der Aktienmarkt sei nach dem starken Anstieg vom Mai im Einklang mit dem weltweiten Trend kräftig ins Minus gerutscht und habe im Juni fast 10% verloren. (Ausgabe Juli 2013) (12.07.2013/alc/a/a)
Zugleich falle auch die Inflationsrate weiterhin kräftig. Die Zentralbank habe angesichts der Kombination aus schwächeren Wachstumsaussichten, niedriger Inflation und unverändert negativen Aussichten in West- und Südeuropa den Leitzins Anfang Juli erwartungsgemäß erneut gesenkt.
Die verschlechterte Risikobereitschaft der internationalen Investoren habe dennoch auch polnische Anleihen im Juni unter Druck gebracht; die Renditen seien weiter angestiegen und der Złoty habe zum Euro leicht abgewertet. Der Aktienmarkt sei nach dem starken Anstieg vom Mai im Einklang mit dem weltweiten Trend kräftig ins Minus gerutscht und habe im Juni fast 10% verloren. (Ausgabe Juli 2013) (12.07.2013/alc/a/a)


