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Polen: Zehn Jahre ohne Leitzinsanhebung?
07.02.19 11:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Ähnlich wie bei der EZB liegt die letzte Leitzinsanhebung der Polnischen Zentralbank schon mehr als sechs Jahre zurück, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
In Zeiten eines sich abschwächenden Weltwirtschaftswachstums komme es nicht überraschend, dass die polnische Notenbank auch jetzt nicht von dieser Linie abweiche. Wie erwartet hätten die Währungshüter den Leitzins auf ihrer gestrigen Sitzung bei 1,5 Prozent belassen. Gründe hierfür gebe es genug. Die Jahresrate der Inflation liege weiterhin bei nur rund einem Prozent und damit weit vom Ziel der Zentralbank entfernt.
Der Polnische Zloty notiere gegenüber dem Euro seit Jahresbeginn beinahe unverändert, die Wechselkursschwankungen in den letzten drei Monaten seien so gering wie bei fast keiner anderen Währung weltweit gewesen. Nach einem Wirtschaftswachstum von 5,1 Prozent im vergangenen Jahr scheine sich die polnische Konjunktur schneller als erwartet abzukühlen. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe habe im Januar bei 48,2 Punkten und somit unter der Expansionsschwelle gelegen. Angesichts dieser Entwicklung habe der Präsident der Polnischen Zentralbank, Adam Glapinski, bereits im Vorfeld angedeutet, den Leitzins womöglich sogar bis 2022 unverändert zu lassen. Die Deutsche Bank geht derzeit von einem nächsten Zinsschritt nicht vor Ende 2020 aus. Für den Zloty werde weiterhin mit wenig Bewegung gerechnet. (07.02.2019/alc/a/a)
In Zeiten eines sich abschwächenden Weltwirtschaftswachstums komme es nicht überraschend, dass die polnische Notenbank auch jetzt nicht von dieser Linie abweiche. Wie erwartet hätten die Währungshüter den Leitzins auf ihrer gestrigen Sitzung bei 1,5 Prozent belassen. Gründe hierfür gebe es genug. Die Jahresrate der Inflation liege weiterhin bei nur rund einem Prozent und damit weit vom Ziel der Zentralbank entfernt.
Der Polnische Zloty notiere gegenüber dem Euro seit Jahresbeginn beinahe unverändert, die Wechselkursschwankungen in den letzten drei Monaten seien so gering wie bei fast keiner anderen Währung weltweit gewesen. Nach einem Wirtschaftswachstum von 5,1 Prozent im vergangenen Jahr scheine sich die polnische Konjunktur schneller als erwartet abzukühlen. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe habe im Januar bei 48,2 Punkten und somit unter der Expansionsschwelle gelegen. Angesichts dieser Entwicklung habe der Präsident der Polnischen Zentralbank, Adam Glapinski, bereits im Vorfeld angedeutet, den Leitzins womöglich sogar bis 2022 unverändert zu lassen. Die Deutsche Bank geht derzeit von einem nächsten Zinsschritt nicht vor Ende 2020 aus. Für den Zloty werde weiterhin mit wenig Bewegung gerechnet. (07.02.2019/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


