Polen, Tschechien, Ungarn: Ungarische Notenbank erhöht abermals die Leitzinsen


24.08.21 09:30
Raiffeisen Capital Management

Wien (www.anleihencheck.de) - Das tschechische Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal blieb mit annualisiert 7,8% deutlich hinter den Erwartungen (+9,2%) zurück, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".

Die Stimmung in der Wirtschaft und bei Konsumenten habe sich zuletzt abgekühlt. Premier Babis habe unterdessen neue Lockdowns für den kommenden Herbst ausgeschlossen und dabei unter anderem auf eine Impfquote von bereits über 60% verwiesen. Die Konjunkturindikatoren in Polen hätten weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen. Die Inflation habe hingegen mit einem Wert von 5% im Juli nach oben überrascht (erwartet worden seien 4,7%).

Ungarns Notenbank habe unterdessen den wichtigsten Zinssatz zum zweiten Mal in Folge erhöht, von 0,9% auf 1,2%. Die Aktienmärkte hätten in allen drei Ländern im Juli zugelegt, gegen den generellen Schwellenländertrend. Am stärksten habe sich die Börse in Prag mit fast 5% Kurszuwachs gezeigt, gefolgt von Budapest mit knapp 3% und Warschau (+1,6%). (Ausgabe August 2021) (24.08.2021/alc/a/a)




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