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Polen: Notenbank sieht weiteren Preisdruck
28.03.24 13:50
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nach ersten Schätzungen wuchs das Bruttoinlandsprodukt im letzten Quartal 2023 um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so die Analysten von Postbank Research.
Dabei habe sich die heimische Nachfrage mit einem Rückgang von 2,3 Prozent schwach gezeigt. Ursächlich dafür sei unter anderem abnehmende Lagerbestände gewesen. Für das Gesamtjahr gehe die Postbank von einer stärkeren Erholung aus und schätze das Wachstum 2024 auf insgesamt 2,6 Prozent.
Die weitere Erholung der Realeinkommen stehe dabei im Zentrum einer konjunkturellen Belebung. Zuletzt hätten sich die Haushalte trotz solidem Lohnwachstum jedoch noch etwas zurückhaltend gezeigt. Im Februar hätten die durchschnittlichen Bruttolöhne mit 12,9 Prozent zum Vorjahr deutlich angezogen.
Die Einzelhandelsumsätze hätten im Februar um 6,1 Prozent zum Vorjahr zugelegt, die Industrieproduktion sei mit 3,3 Prozent ebenfalls mehr als im Marktkonsens erwartet gestiegen.
Die Notenbank habe im Rahmen ihrer März-Sitzung keinerlei Änderungen an den Zinssätzen vorgenommen, der Leitzins sei bei 5,75 Prozent geblieben. Die Notenbank rechne in diesem Jahr mit einem anhaltenden Inflationsdruck, insbesondere im Zuge der auslaufenden staatlichen Energiepreissubventionen sowie der teilweisen Aufhebung der Mehrwertsteuerbefreiung einiger Lebensmittel. Diese Unsicherheiten würden aus ihrer Sicht momentan gegen weitere Zinssenkungen sprechen. Die Postbank rechne in den kommenden sechs Monaten, für den polnischen Zloty (PLN) mit einer leichten Abwertungstendenz. (Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)
Dabei habe sich die heimische Nachfrage mit einem Rückgang von 2,3 Prozent schwach gezeigt. Ursächlich dafür sei unter anderem abnehmende Lagerbestände gewesen. Für das Gesamtjahr gehe die Postbank von einer stärkeren Erholung aus und schätze das Wachstum 2024 auf insgesamt 2,6 Prozent.
Die Einzelhandelsumsätze hätten im Februar um 6,1 Prozent zum Vorjahr zugelegt, die Industrieproduktion sei mit 3,3 Prozent ebenfalls mehr als im Marktkonsens erwartet gestiegen.
Die Notenbank habe im Rahmen ihrer März-Sitzung keinerlei Änderungen an den Zinssätzen vorgenommen, der Leitzins sei bei 5,75 Prozent geblieben. Die Notenbank rechne in diesem Jahr mit einem anhaltenden Inflationsdruck, insbesondere im Zuge der auslaufenden staatlichen Energiepreissubventionen sowie der teilweisen Aufhebung der Mehrwertsteuerbefreiung einiger Lebensmittel. Diese Unsicherheiten würden aus ihrer Sicht momentan gegen weitere Zinssenkungen sprechen. Die Postbank rechne in den kommenden sechs Monaten, für den polnischen Zloty (PLN) mit einer leichten Abwertungstendenz. (Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)


