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Polen: Leitzinssenkungen weiter auf die lange Bank geschoben
03.03.25 08:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Erste Schätzungen für das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2024 deuten an, dass die polnische Wirtschaft um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen ist, so die Analysten von Postbank Research.
Im dritten Quartal 2024 sei die Wirtschaft noch um 2,7 Prozent gewachsen. Die konjunkturelle Dynamik habe somit zuletzt wieder an Fahrt gewonnen, wobei insbesondere der private sowie der staatliche Konsum deutlich hätten zulegen können. Für 2025 rechnen die Analysten von Postbank Research mit einem Wachstum von 3,0 Prozent.
Die Leistungsbilanz habe eine Verschiebung gezeigt. Habe Polen 2023 noch einen Überschuss in Höhe von 1,8 Prozent des BIPs verzeichnet, habe sich die Leistungsbilanz 2024 nahezu ausgeglichen gezeigt. Ursächlich hierfür sein unter anderem das starke Wachstum der Importe gegenüber den Exporten gewesen, was den einstigen Überschuss bei der Handelsbilanz in ein Defizit geführt habe. Die externe Position sei weiterhin solide, das Wachstum dürfte jedoch primär von einer starken Binnennachfrage getragen werden.
Die Notenbank habe den Leitzins auf ihrer Sitzung im Februar erneut nicht angepasst. Gouverneur Glapinski sähe für 2025 bislang keinen Grund für Zinssenkungen, schloss aber eine Entwicklung nicht vollständig aus, die ein Umdenken befördern würde. Die Inflation habe die Notenbankentscheidung bestätigt und sei im Januar auf 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Im Dezember läge die Rate noch bei 4,7 Prozent. Neben gestiegenen Energiepreisen habe sich auch die Kernrate als persistent gezeigt.
Die Deutsche Bank rechne für die nahe Zukunft mit einer leichten Abwertung des Zloty in Richtung EUR/PLN 4,25. (Währungsbulletin März 2025) (03.03.2025/alc/a/a)
Im dritten Quartal 2024 sei die Wirtschaft noch um 2,7 Prozent gewachsen. Die konjunkturelle Dynamik habe somit zuletzt wieder an Fahrt gewonnen, wobei insbesondere der private sowie der staatliche Konsum deutlich hätten zulegen können. Für 2025 rechnen die Analysten von Postbank Research mit einem Wachstum von 3,0 Prozent.
Die Notenbank habe den Leitzins auf ihrer Sitzung im Februar erneut nicht angepasst. Gouverneur Glapinski sähe für 2025 bislang keinen Grund für Zinssenkungen, schloss aber eine Entwicklung nicht vollständig aus, die ein Umdenken befördern würde. Die Inflation habe die Notenbankentscheidung bestätigt und sei im Januar auf 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Im Dezember läge die Rate noch bei 4,7 Prozent. Neben gestiegenen Energiepreisen habe sich auch die Kernrate als persistent gezeigt.
Die Deutsche Bank rechne für die nahe Zukunft mit einer leichten Abwertung des Zloty in Richtung EUR/PLN 4,25. (Währungsbulletin März 2025) (03.03.2025/alc/a/a)
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