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Polen: Inflationsrate leicht auf 2,8% zurückgegangen
16.09.19 08:30
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Einzelhandel und Industrieproduktion wuchsen in Polen im Juli stärker als im Vormonat, so die Experten von Raiffeisen Capital Management in ihrem aktuellen "emreport".
Die Inflationsrate sei leicht auf 2,8% p.a. zurückgegangen. Für die im Oktober anstehenden Parlamentswahlen würden aktuelle Meinungsumfragen einen klaren Wahlsieg der regierenden PiS voraussagen, die nach derzeitigem Stand fast die Hälfte der Wählerstimmen erringen könnte.
Anders als in Polen seien Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion in Tschechien im Juli hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben und sie hätten auch deutlich unter den Juni-Werten gelegen. Hingegen habe die Teuerung wieder etwas angezogen, auf zuletzt 2,9% p.a. Der von Präsident Zeman mehrfach zurückgewiesene Kandidat für das Amt des Kulturministers habe seine Bemühungen schließlich aufgegeben. Das vom Senat begonnene Amtsenthebungsverfahren gegen den Staatspräsidenten werde wohl nicht im Unterhaus zur Abstimmung gestellt werden, sondern stattdessen dem Verfassungsgericht vorgelegt werden.
Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze in Ungarn würden weiterhin robust wachsen, während die Inflation abermals leicht zurückgegangen sei. Mit zuletzt 3,3% p.a. liege sie bereits wieder nahe am 3%-Ziel der Notenbank.
Die Aktienmärkte der CE3-Staaten hätten im August allesamt nachgegeben. Polnische Aktien hätten rund 6% verloren, während die Kursrückgänge in Budapest und Prag mit 2,4% und 1,9% deutlich geringer ausgefallen seien. (Ausgabe September 2019) (16.09.2019/alc/a/a)
Die Inflationsrate sei leicht auf 2,8% p.a. zurückgegangen. Für die im Oktober anstehenden Parlamentswahlen würden aktuelle Meinungsumfragen einen klaren Wahlsieg der regierenden PiS voraussagen, die nach derzeitigem Stand fast die Hälfte der Wählerstimmen erringen könnte.
Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze in Ungarn würden weiterhin robust wachsen, während die Inflation abermals leicht zurückgegangen sei. Mit zuletzt 3,3% p.a. liege sie bereits wieder nahe am 3%-Ziel der Notenbank.
Die Aktienmärkte der CE3-Staaten hätten im August allesamt nachgegeben. Polnische Aktien hätten rund 6% verloren, während die Kursrückgänge in Budapest und Prag mit 2,4% und 1,9% deutlich geringer ausgefallen seien. (Ausgabe September 2019) (16.09.2019/alc/a/a)


