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Photon Energy Investments-Anleihe: Lohnendes Investment
25.02.13 16:25
fixed-income.org
Wolfratshausen (www.anleihencheck.de) - Christian Schiffmacher, Experte von fixed-income.org - Die Plattform für Emittenten und Investoren am Anleihemarkt - empfiehlt Anlegern, in die Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1HELE2 / WKN A1HELE) von Photon Energy Investments zu investieren.
Während in den letzten Wochen zahlreiche Solarunternehmen für negative Schlagzeilen gesorgt hätten, profitiere die Photon Energy Investments N.V. als Solarparkbetreiber von sinkenden Preisen für Solarmodule und staatlichen Einspeisevergütungen. Zur Finanzierung und der Umsetzung weiterer Photovoltaik-Kraftwerk-Projekte in Kanada, den USA und Australien, aber auch in Rumänien und der Türkei emittiere die Gesellschaft eine Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 40 Mio. Euro. Die Gesellschaft biete einen attraktiven Kupon von 8,00% (Rendite bei vierteljährlicher Zinszahlung: 8,2%).
Die Photon Energy Investments N.V. sei eine Tochtergesellschaft der Photon Energy N.V. mit Sitz in Amsterdam. Die Photon Energy-Gruppe sei ein weltweit agierender Anbieter von Komplettlösungen und Serviceleistungen für Photovoltaik-Anlagen und decke dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Photon Energy-Gruppe fokussiere sich auf die Bereiche Projektentwicklung, Stromerzeugung und Bestandhaltung, Projektfinanzierung und Versicherung, technische Planung und Entwicklung sowie die technische Betriebsführung. In der Photon Energy-Gruppe seien an den Standorten Amsterdam, Berlin, Prag, Mailand, Bratislava und Sydney insgesamt rund 70 Mitarbeiter beschäftigt. Seit der Firmengründung im Jahr 2008 habe die Firmengruppe Photovoltaik-Kraftwerke mit einer installierten Gesamtkapazität von etwa 50 MWp realisiert.
Der Emissionserlös der Unternehmensanleihe solle zum Erwerb, der Finanzierung und der Umsetzung weiterer Photovoltaik-Kraftwerk-Projekte in Kanada, den USA und Australien, aber auch in Rumänien und der Türkei verwendet werden. Die Projektwahl erfolge entsprechend der Profitabilität, wobei bei gleicher Profitabilität grundsätzlich dem Australischen Markt der Vorzug gegeben werde. In Kanada und den USA sollten die Projekte mittelbar über die Tochtergesellschaft Photon Energy Investments North America N.V. erfolgen, die derzeit gemeinsam mit der Jacob Securities Holdings Inc., Toronto, gegründet wrtfr und der die Emittentin, vorbehaltlich der Erzielung eines entsprechenden Emissionserlöses, ein Gesellschafter-Rahmendarlehen in Höhe von bis zu 10 Mio. Kanadischen Dollar (CAD) (rund 7,4 Mio. Euro) zur Verfügung stellr.
In anderen europäischen Ländern wie Italien, Tschechien und der Slowakei würden ähnliche Förderprogramme wie in Deutschland existieren, bei denen der Strom zu festen Einspeisetarifen vergütet werde. In anderen Ländern, wie z.B. den USA, würden hingegen Stromlieferverträge (Power Purchase Agreements) dominieren. Die Förderprogramme seien überwiegend derart strukturiert, dass die Förderung in Abhängigkeit von der zeitlichen Inbetriebnahme der Solaranlage abnehme.
Die Photon Energy Investments N.V. möchte sich in Zukunft vor allem auf Wachstumsmärkte außerhalb Europas fokussieren. Priorität habe hierbei der australische Markt welcher durch eine hohe Sonneneinstrahlung gekennzeichnet sei. Weitere Zielmärkte seien Kanada und die USA. Die jeweiligen Märkte würden unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen aufweisen. Potenziale sollten sich vor allem auch in Gebieten ergeben, in denen kein Stromnetz vorhanden sei und somit Photovoltaik-Anlagen beispielsweise als Ersatz für Dieselaggregate dienen könnten. In Europa solle der Fokus zunächst vor allem auf Rumänien und die Türkei gelegt werden.
Nach der erfolgten Umstrukturierung des gesamten Photon Energy Konzerns und der damit verbundenen Neugründung der Photon Energy Investments N.V. solle diese ein geographisch diversifiziertes Bestandsportfolio an Solaranlagen aufbauen, mit dem konstante Cashflows generiert würden. Die Berichtsgesellschaft solle dabei zunächst die Finanzierung für die Umsetzung fertig entwickelter Photovoltaikprojekte zur Verfügung stellen. Anschließend nehme sie die PV-Anlagen, durch eine mehrheitliche Beteiligung an diesen, in ihren Bestand auf. Nach dem Netzanschluss der PV-Anlage solle eine teilweise Fremdfinanzierung über eine Bank erfolgen; i.d.R. bis zu 80% Fremdkapital. Mittelfristig (bis 2018) solle ein Eigenportfolio an PV-Anlagen von weltweit rund 143 MWp aufgebaut werden.
Photon Energy Investments bietet Anleihegläubigern die folgenden Covenants (Schutzrechte), die deutlich über den Standard bei Mittelstandsanleihen hinausgehen:
- Pari passu (Gleichrang gegenwärtiger und künftiger unbesicherter Forderungen)
- Keine Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft während der Laufzeit der Anleihe
- Mindesteigenkapitalquote von 25%
- Negativverpflichtung
- Change of Control
- Cross Default
Zudem gebe es kein Cashpooling mit der Muttergesellschaft oder Schwestergesellschaften.
Stärken:
- Photon Energy erziele stabile Umsätze aus staatlichen Förderprogrammen
- Gesellschaft profitiere von fallenden Modulpreisen und dem niedrigen Zinsniveau
- langjähriger Track Record, bisherige Projekte lägen über Plan
- Länderrisiken würden mit der weiteren Expansion abnehmen
- umfangreiche Covenants (neben Standard-Covenants u.a. auch Ausschüttungsbeschränkungen und Mindesteigenkapitalquote)
Schwächen:
- Komplexe Unternehmensstruktur
- bislang keine Erfahrung in den Zielländern
Fazit: Während viele Solarunternehmen am Anleihemarkt derzeit für negative Schlagzeilen sorgen würden, profitiere die Photon Energy Invesments N.V. als Betreiber von Solarparks von den sinkenden Modulpreisen und dem niedrigen Zinsniveau. Die staatlichen Förderprogramme würden der Gesellschaft stabile Cashflows garantieren. Zudem biete die Gesellschaft sehr umfangreiche Covenants (Schutzklauseln). Aufgrund einer vierteljährlichen Zinszahlung betrage die Rendite 8,2% und sei damit deutlich höher als die von Anleihen mit vergleichbarem Rating.
Ein Investment in die Unternehmensanleihe von Photon Energy Investments sollte sich nach Meinung der Experten von fixed-income.org für den Anleger auszahlen. (Analyse vom 25.02.2013) (25.02.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Während in den letzten Wochen zahlreiche Solarunternehmen für negative Schlagzeilen gesorgt hätten, profitiere die Photon Energy Investments N.V. als Solarparkbetreiber von sinkenden Preisen für Solarmodule und staatlichen Einspeisevergütungen. Zur Finanzierung und der Umsetzung weiterer Photovoltaik-Kraftwerk-Projekte in Kanada, den USA und Australien, aber auch in Rumänien und der Türkei emittiere die Gesellschaft eine Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 40 Mio. Euro. Die Gesellschaft biete einen attraktiven Kupon von 8,00% (Rendite bei vierteljährlicher Zinszahlung: 8,2%).
Die Photon Energy Investments N.V. sei eine Tochtergesellschaft der Photon Energy N.V. mit Sitz in Amsterdam. Die Photon Energy-Gruppe sei ein weltweit agierender Anbieter von Komplettlösungen und Serviceleistungen für Photovoltaik-Anlagen und decke dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Photon Energy-Gruppe fokussiere sich auf die Bereiche Projektentwicklung, Stromerzeugung und Bestandhaltung, Projektfinanzierung und Versicherung, technische Planung und Entwicklung sowie die technische Betriebsführung. In der Photon Energy-Gruppe seien an den Standorten Amsterdam, Berlin, Prag, Mailand, Bratislava und Sydney insgesamt rund 70 Mitarbeiter beschäftigt. Seit der Firmengründung im Jahr 2008 habe die Firmengruppe Photovoltaik-Kraftwerke mit einer installierten Gesamtkapazität von etwa 50 MWp realisiert.
Der Emissionserlös der Unternehmensanleihe solle zum Erwerb, der Finanzierung und der Umsetzung weiterer Photovoltaik-Kraftwerk-Projekte in Kanada, den USA und Australien, aber auch in Rumänien und der Türkei verwendet werden. Die Projektwahl erfolge entsprechend der Profitabilität, wobei bei gleicher Profitabilität grundsätzlich dem Australischen Markt der Vorzug gegeben werde. In Kanada und den USA sollten die Projekte mittelbar über die Tochtergesellschaft Photon Energy Investments North America N.V. erfolgen, die derzeit gemeinsam mit der Jacob Securities Holdings Inc., Toronto, gegründet wrtfr und der die Emittentin, vorbehaltlich der Erzielung eines entsprechenden Emissionserlöses, ein Gesellschafter-Rahmendarlehen in Höhe von bis zu 10 Mio. Kanadischen Dollar (CAD) (rund 7,4 Mio. Euro) zur Verfügung stellr.
In anderen europäischen Ländern wie Italien, Tschechien und der Slowakei würden ähnliche Förderprogramme wie in Deutschland existieren, bei denen der Strom zu festen Einspeisetarifen vergütet werde. In anderen Ländern, wie z.B. den USA, würden hingegen Stromlieferverträge (Power Purchase Agreements) dominieren. Die Förderprogramme seien überwiegend derart strukturiert, dass die Förderung in Abhängigkeit von der zeitlichen Inbetriebnahme der Solaranlage abnehme.
Die Photon Energy Investments N.V. möchte sich in Zukunft vor allem auf Wachstumsmärkte außerhalb Europas fokussieren. Priorität habe hierbei der australische Markt welcher durch eine hohe Sonneneinstrahlung gekennzeichnet sei. Weitere Zielmärkte seien Kanada und die USA. Die jeweiligen Märkte würden unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen aufweisen. Potenziale sollten sich vor allem auch in Gebieten ergeben, in denen kein Stromnetz vorhanden sei und somit Photovoltaik-Anlagen beispielsweise als Ersatz für Dieselaggregate dienen könnten. In Europa solle der Fokus zunächst vor allem auf Rumänien und die Türkei gelegt werden.
Nach der erfolgten Umstrukturierung des gesamten Photon Energy Konzerns und der damit verbundenen Neugründung der Photon Energy Investments N.V. solle diese ein geographisch diversifiziertes Bestandsportfolio an Solaranlagen aufbauen, mit dem konstante Cashflows generiert würden. Die Berichtsgesellschaft solle dabei zunächst die Finanzierung für die Umsetzung fertig entwickelter Photovoltaikprojekte zur Verfügung stellen. Anschließend nehme sie die PV-Anlagen, durch eine mehrheitliche Beteiligung an diesen, in ihren Bestand auf. Nach dem Netzanschluss der PV-Anlage solle eine teilweise Fremdfinanzierung über eine Bank erfolgen; i.d.R. bis zu 80% Fremdkapital. Mittelfristig (bis 2018) solle ein Eigenportfolio an PV-Anlagen von weltweit rund 143 MWp aufgebaut werden.
- Pari passu (Gleichrang gegenwärtiger und künftiger unbesicherter Forderungen)
- Keine Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft während der Laufzeit der Anleihe
- Mindesteigenkapitalquote von 25%
- Negativverpflichtung
- Change of Control
- Cross Default
Zudem gebe es kein Cashpooling mit der Muttergesellschaft oder Schwestergesellschaften.
Stärken:
- Photon Energy erziele stabile Umsätze aus staatlichen Förderprogrammen
- Gesellschaft profitiere von fallenden Modulpreisen und dem niedrigen Zinsniveau
- langjähriger Track Record, bisherige Projekte lägen über Plan
- Länderrisiken würden mit der weiteren Expansion abnehmen
- umfangreiche Covenants (neben Standard-Covenants u.a. auch Ausschüttungsbeschränkungen und Mindesteigenkapitalquote)
Schwächen:
- Komplexe Unternehmensstruktur
- bislang keine Erfahrung in den Zielländern
Fazit: Während viele Solarunternehmen am Anleihemarkt derzeit für negative Schlagzeilen sorgen würden, profitiere die Photon Energy Invesments N.V. als Betreiber von Solarparks von den sinkenden Modulpreisen und dem niedrigen Zinsniveau. Die staatlichen Förderprogramme würden der Gesellschaft stabile Cashflows garantieren. Zudem biete die Gesellschaft sehr umfangreiche Covenants (Schutzklauseln). Aufgrund einer vierteljährlichen Zinszahlung betrage die Rendite 8,2% und sei damit deutlich höher als die von Anleihen mit vergleichbarem Rating.
Ein Investment in die Unternehmensanleihe von Photon Energy Investments sollte sich nach Meinung der Experten von fixed-income.org für den Anleger auszahlen. (Analyse vom 25.02.2013) (25.02.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


