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PNE WIND-Anleihe bietet attraktive Verzinsung bei akzeptierbarem Risiko - Anleiheanalyse
26.09.14 13:14
GBC AG
Augsburg (www.anleihencheck.de) - Cosmin Filker und Dominik Gerbing, Analysten der GBC AG, stellen die Anleihe (ISIN DE000A1R0741 / WKN A1R074) von PNE WIND vor.
Seit dem letzten Index Update vom 13.08.2014 habe sich die Anleihe des Windparkprojektierers PNE WIND AG erneut positiv entwickelt und habe ein Kursplus von 1,1% auf nun 105,3% verzeichnet. Mit dieser Performance gehöre die Anleihe zu den soliden Performern innerhalb des vergangenen Monats im GBC MAX-Index. Aufgrund des sehr guten Geschäftsjahres 2013 und der erneut positiven Entwicklung im ersten Halbjahr 2014 sei die Notierung über pari nach Einschätzung der Analysten absolut gerechtfertigt. So habe das Unternehmen innerhalb der ersten sechs Monate 2014 die Umsatzerlöse von 21,74 Mio. EUR auf 117,92 Mio. EUR deutlich steigern können. Gleichzeitig sei eine wesentliche EBIT-Verbesserung von -5,61 Mio. EUR auf 2,80 Mio. EUR erzielt und die EBIT-Prognose von kumuliert 110 Mio. EUR bis 130 Mio. EUR für den Zeitraum 2014 bis 2016 bestätigt worden.
Die weiterhin umfangreiche Projektpipeline der PNE WIND AG bilde die Grundlage für die positiven Wachstumsaussichten. Diese beinhalte derzeit Onshore-Projekte in Deutschland mit einer Nominalkapazität von ca. 1.300 MW und internationale Projekte mit einer Leistung von rund 3.900 MW. Im Onshore-Bereich sei zum 22.09.2014 der Baubeginn des Windparkprojektes "Chransdorf" bekannt gegeben worden, welches das bisher größte Einzelprojekt der Unternehmensgeschichte darstelle. Im Offshore-Bereich wiederum befänden sich derzeit 13 in Deutschland liegende Projekte mit einer Nominalkapazität von ca. 4.700 MW. Neben der umfassenden Projektpipeline sei auch die zunehmende Länder-Diversifikation und die damit verbundene Reduzierung von Risiken und Abhängigkeiten positiv hervorzuheben. Derzeit sei die PNE WIND AG in 14 verschiedenen Ländern aktiv.
Darüber hinaus plane die PNE WIND eine Ausweitung der Wertschöpfungskette, indem künftig die Fertigstellung und Inbetriebnahme von Onshore-Windparkprojekten abgedeckt würden, welche dann in eine Tochtergesellschaft zusammengeführt würden (so genanntes Yieldco). Ziel sei es, die Zweckgesellschaft ganz oder teilweise an Investoren zu veräußern und von der höheren Rentabilität fertiggestellter Windparks zu profitieren. Die Finanzierung des neuen geplanten Geschäftsfeldes solle, gemäß Unternehmensmitteilung vom 11.09.2014, durch eine Kapitalerhöhung (geplanter Emissionserlös: ca. 55 Mio. EUR) sowie durch eine Emission einer 3,75%igen Wandelschuldverschreibung (geplanter Emissionserlös: ca. 25 Mio. EUR) sichergestellt werden.
Nichtdestotrotz sei erst kürzlich die Ratingnote von zuvor BBB- auf BB+ durch die Euler Hermes Rating GmbH leicht reduziert worden. Eine Konkretisierung der Projektrisiken sowie eine erwartungsgemäß höhere Mittelbindung im Zusammenhang mit dem Yieldco-Projekt seien maßgeblich für diese Reduktion gewesen.
Nach Ansicht der Analysten der GBC AG bietet die Anleihe der PNE WIND AG mit einer Effektivrendite von 6,36% eine weiterhin attraktive Verzinsung bei gleichzeitig akzeptierbarem Risiko. (Update September 2014) (26.09.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Seit dem letzten Index Update vom 13.08.2014 habe sich die Anleihe des Windparkprojektierers PNE WIND AG erneut positiv entwickelt und habe ein Kursplus von 1,1% auf nun 105,3% verzeichnet. Mit dieser Performance gehöre die Anleihe zu den soliden Performern innerhalb des vergangenen Monats im GBC MAX-Index. Aufgrund des sehr guten Geschäftsjahres 2013 und der erneut positiven Entwicklung im ersten Halbjahr 2014 sei die Notierung über pari nach Einschätzung der Analysten absolut gerechtfertigt. So habe das Unternehmen innerhalb der ersten sechs Monate 2014 die Umsatzerlöse von 21,74 Mio. EUR auf 117,92 Mio. EUR deutlich steigern können. Gleichzeitig sei eine wesentliche EBIT-Verbesserung von -5,61 Mio. EUR auf 2,80 Mio. EUR erzielt und die EBIT-Prognose von kumuliert 110 Mio. EUR bis 130 Mio. EUR für den Zeitraum 2014 bis 2016 bestätigt worden.
Die weiterhin umfangreiche Projektpipeline der PNE WIND AG bilde die Grundlage für die positiven Wachstumsaussichten. Diese beinhalte derzeit Onshore-Projekte in Deutschland mit einer Nominalkapazität von ca. 1.300 MW und internationale Projekte mit einer Leistung von rund 3.900 MW. Im Onshore-Bereich sei zum 22.09.2014 der Baubeginn des Windparkprojektes "Chransdorf" bekannt gegeben worden, welches das bisher größte Einzelprojekt der Unternehmensgeschichte darstelle. Im Offshore-Bereich wiederum befänden sich derzeit 13 in Deutschland liegende Projekte mit einer Nominalkapazität von ca. 4.700 MW. Neben der umfassenden Projektpipeline sei auch die zunehmende Länder-Diversifikation und die damit verbundene Reduzierung von Risiken und Abhängigkeiten positiv hervorzuheben. Derzeit sei die PNE WIND AG in 14 verschiedenen Ländern aktiv.
Nichtdestotrotz sei erst kürzlich die Ratingnote von zuvor BBB- auf BB+ durch die Euler Hermes Rating GmbH leicht reduziert worden. Eine Konkretisierung der Projektrisiken sowie eine erwartungsgemäß höhere Mittelbindung im Zusammenhang mit dem Yieldco-Projekt seien maßgeblich für diese Reduktion gewesen.
Nach Ansicht der Analysten der GBC AG bietet die Anleihe der PNE WIND AG mit einer Effektivrendite von 6,36% eine weiterhin attraktive Verzinsung bei gleichzeitig akzeptierbarem Risiko. (Update September 2014) (26.09.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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