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Norwegens Statistikbehörde rechnet mit vier Leitzinsanhebungen
08.03.19 14:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Eine Reihe neuer Daten zur konjunkturellen Entwicklung Norwegens zeigen es: Die Belastung durch den Absturz der Ölpreise im Schlussquartal 2018 hält zu Jahresbeginn 2019 an, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Zwar hätten die Ölpreise seit Anfang des Jahres wieder zugelegt, die gestern veröffentlichten Zahlen zur Industrieproduktion im Januar würden diese Entwicklung jedoch noch nicht widerspiegeln. Gegenüber dem Vormonat sei die Produktion mit 2,2 Prozent überraschend stark zurückgegangen. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe, bei der die Ölförderung und Energieproduktion ausgeschlossen würden, habe sich mit vier Prozent hingegen positiver als erwartet entwickelt. Die konjunkturelle Schwäche Europas belaste jedoch auch die Stimmung im norwegischen Verarbeitenden Gewerbe, der Einkaufsmanagerindex für den Sektor sei im Februar um 1,9 auf 56,3 Punkte zurückgegangen.
Auch aufgrund dieser Belastung habe das Statistische Zentralamt Norwegens seine Prognose für das Wirtschaftswachstum 2019 ohne den Ölsektor von 2,7 auf 2,4 Prozent reduziert. Für die Gesamtwirtschaft (inklusive Ölsektor) würden nur noch zwei Prozent erwartet. Insgesamt präsentiere sich die Wirtschaft damit aber immer noch stark, weshalb Norwegens Statistikbehörde von vier Leitzinsanhebungen ausgehe. Zwar bleibt die Deutsche Bank mit drei Zinsschritten etwas vorsichtiger, die Voraussetzungen für eine Aufwertung der Norwegischen Krone gegen den Euro sind jedoch gegeben. (08.03.2019/alc/a/a)
Zwar hätten die Ölpreise seit Anfang des Jahres wieder zugelegt, die gestern veröffentlichten Zahlen zur Industrieproduktion im Januar würden diese Entwicklung jedoch noch nicht widerspiegeln. Gegenüber dem Vormonat sei die Produktion mit 2,2 Prozent überraschend stark zurückgegangen. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe, bei der die Ölförderung und Energieproduktion ausgeschlossen würden, habe sich mit vier Prozent hingegen positiver als erwartet entwickelt. Die konjunkturelle Schwäche Europas belaste jedoch auch die Stimmung im norwegischen Verarbeitenden Gewerbe, der Einkaufsmanagerindex für den Sektor sei im Februar um 1,9 auf 56,3 Punkte zurückgegangen.
Auch aufgrund dieser Belastung habe das Statistische Zentralamt Norwegens seine Prognose für das Wirtschaftswachstum 2019 ohne den Ölsektor von 2,7 auf 2,4 Prozent reduziert. Für die Gesamtwirtschaft (inklusive Ölsektor) würden nur noch zwei Prozent erwartet. Insgesamt präsentiere sich die Wirtschaft damit aber immer noch stark, weshalb Norwegens Statistikbehörde von vier Leitzinsanhebungen ausgehe. Zwar bleibt die Deutsche Bank mit drei Zinsschritten etwas vorsichtiger, die Voraussetzungen für eine Aufwertung der Norwegischen Krone gegen den Euro sind jedoch gegeben. (08.03.2019/alc/a/a)
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