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Norwegen: Robuste Wirtschaft und hohe Inflation stärken Krone
04.03.24 12:46
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das BIP wuchs im vierten Quartal 2023 um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal, so die Analysten von Postbank Research im Kommentar zu Norwegen.
Das Wachstum sei in erster Linie von einem deutlichen Aufschwung in der Erdöl und in der Seefrachtindustrie getragen worden. Die Wirtschaftsleistung des Festlands, das den Großteil des Ölsektors ausschließe, sei um 0,2 Prozent gestiegen und habe damit die Markterwartungen eines 0,1-prozentigen Wachstums übertroffen.
Die Teuerungsrate der Verbraucherpreise habe sich im Januar von 4,8 auf 4,7 Prozent verlangsamt - leicht über den Prognosen der Analysten von 4,6 Prozent. Der zugrunde liegende Preisdruck sei in Form der Kernrate ATE von 5,5 auf 5,3 Prozent zurückgegangen.
Die Norges Bank habe auf ihrer Januar-Sitzung den Leitzins bei 4,50 Prozent belassen. In ihrer Lagebeurteilung habe die Norges Bank festgestellt, dass "der Leitzins nun hoch genug ist, um die Inflation innerhalb eines angemessenen Zeithorizonts auf das Zielniveau zurückzuführen". Der von der Norges Bank gezeichnete Zinspfad deute auf einen möglichen Einstieg in den Lockerungszyklus im September hin. Angesichts der anhaltenden Dynamik der norwegischen Wirtschaft und des höchsten Inflationsniveaus aller G10-Länder erscheine es nicht unwahrscheinlich, dass Norwegens Währungshüter unter den letzten der G10-Kollegen zu finden sein könnten, die die Zinswende einleiten würden.
Dementsprechend habe sich die Krone zuletzt gestärkt gezeigt und auf EUR/NOK 11,45 aufgewertet. Erweise sich die norwegische Konjunktur weiterhin als robust, könnte die Krone auf Sicht von sechs Monaten weiter auf EUR/NOK 11,00 zulegen. (Währungsbulletin März 2024) (04.03.2024/alc/a/a)
Das Wachstum sei in erster Linie von einem deutlichen Aufschwung in der Erdöl und in der Seefrachtindustrie getragen worden. Die Wirtschaftsleistung des Festlands, das den Großteil des Ölsektors ausschließe, sei um 0,2 Prozent gestiegen und habe damit die Markterwartungen eines 0,1-prozentigen Wachstums übertroffen.
Die Norges Bank habe auf ihrer Januar-Sitzung den Leitzins bei 4,50 Prozent belassen. In ihrer Lagebeurteilung habe die Norges Bank festgestellt, dass "der Leitzins nun hoch genug ist, um die Inflation innerhalb eines angemessenen Zeithorizonts auf das Zielniveau zurückzuführen". Der von der Norges Bank gezeichnete Zinspfad deute auf einen möglichen Einstieg in den Lockerungszyklus im September hin. Angesichts der anhaltenden Dynamik der norwegischen Wirtschaft und des höchsten Inflationsniveaus aller G10-Länder erscheine es nicht unwahrscheinlich, dass Norwegens Währungshüter unter den letzten der G10-Kollegen zu finden sein könnten, die die Zinswende einleiten würden.
Dementsprechend habe sich die Krone zuletzt gestärkt gezeigt und auf EUR/NOK 11,45 aufgewertet. Erweise sich die norwegische Konjunktur weiterhin als robust, könnte die Krone auf Sicht von sechs Monaten weiter auf EUR/NOK 11,00 zulegen. (Währungsbulletin März 2024) (04.03.2024/alc/a/a)
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