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Norwegen: Norges Bank bleibt restriktiv
29.08.24 11:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im Juni stieg die Industrieproduktion in Norwegen erneut an, und zwar saisonbereinigt um bemerkenswerte 7,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, nach einem moderaten Anstieg von 0,6 Prozent im Mai, so die Analysten von Postbank Research.
Die Produktion in der Öl- und Gasförderung sowie bei den produktionsnahen Dienstleistungen habe um 9,4 Prozent zugelegt. Aber auch das Verarbeitende Gewerbe habe sich mit einem Produktionsanstieg um 1,4 Prozent erholt gezeigt. Stimmungsindikatoren würden auf ein weiteres Wachstum im Juli hindeuten.
Die Inflation habe sich im Juli auf 2,8 Prozent beschleunigt - nach 2,6 Prozent im Juni ein erwarteter Zuwachs der Jahresrate. Die um Steueränderungen und Energie bereinigte ATE-Kern-Inflation sei zwar auf 3,3 Prozent zurückgegangen, verharre jedoch weiterhin auf zu hohem Niveau.
Entsprechend restriktiv würden die Markterwartungen für den zukünftigen Zinspfad der Norges Bank bleiben, die wie erwartet auf der Augustsitzung ihren Leitzins unverändert bei 4,5 Prozent belassen habe. Eine erste Zinssenkung dürfte laut Zinsterminmärkten nicht vor Jahresende anstehen, wenngleich für die Sitzung am 19. Dezember aktuell 18 BP eingepreist seien.
Bleibe die Norges Bank in den kommenden Monaten ihrem bisherigen, restriktiven Kurs treu, könnte die Norwegische Krone (NOK) vom aktuellen Niveau in Richtung EUR/NOK 11,00 aufwerten, sofern die EZB wie derzeit erwartet, ihre im Juni begonnene geldpolitische Lockerung im dritten und vierten Quartal vorantreibe. (Ausgabe Währungsbulletin September 2024) (29.08.2024/alc/a/a)
Die Produktion in der Öl- und Gasförderung sowie bei den produktionsnahen Dienstleistungen habe um 9,4 Prozent zugelegt. Aber auch das Verarbeitende Gewerbe habe sich mit einem Produktionsanstieg um 1,4 Prozent erholt gezeigt. Stimmungsindikatoren würden auf ein weiteres Wachstum im Juli hindeuten.
Entsprechend restriktiv würden die Markterwartungen für den zukünftigen Zinspfad der Norges Bank bleiben, die wie erwartet auf der Augustsitzung ihren Leitzins unverändert bei 4,5 Prozent belassen habe. Eine erste Zinssenkung dürfte laut Zinsterminmärkten nicht vor Jahresende anstehen, wenngleich für die Sitzung am 19. Dezember aktuell 18 BP eingepreist seien.
Bleibe die Norges Bank in den kommenden Monaten ihrem bisherigen, restriktiven Kurs treu, könnte die Norwegische Krone (NOK) vom aktuellen Niveau in Richtung EUR/NOK 11,00 aufwerten, sofern die EZB wie derzeit erwartet, ihre im Juni begonnene geldpolitische Lockerung im dritten und vierten Quartal vorantreibe. (Ausgabe Währungsbulletin September 2024) (29.08.2024/alc/a/a)


