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Norwegen: Leitzinsen unverändert - Die Zeichen stehen allerdings weiter klar auf Anstieg
25.01.19 10:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In Norwegen blieben die Leitzinsen gestern unverändert, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die Zeichen stünden hier allerdings weiter klar auf Anstieg. Auch wenn die Zentralbank habe eingestehen müssen, dass das externe Umfeld, mit Blick auf die schwächere Wachstumsdynamik in der Eurozone und Großbritannien, schwieriger geworden sei, habe sie an ihrer Intention einer Leitzinserhöhung im März festgehalten. Damit habe sich an der Tonalität der Norges Bank seit der letzten Sitzung im Dezember nichts geändert, so dass der Markt auch nur moderat reagiert und der Norwegischen Krone zu einer leichten Stärke gegenüber dem Euro verholfen habe. Gestützt haben dürfte zudem die Arbeitslosenquote, die mit 3,8 Prozent erneut niedriger berichtet worden sei als von Analysten erwartet worden sei. Anders in Schweden, wo die Arbeitslosenquote überraschend deutlich gestiegen sei und sich damit in eine ganze Reihe zuletzt schwächerer Daten einreihe.
Der Markt scheine sich langsam zu fragen, ob die Riksbank im Dezember nicht einen Fehler gemacht habe, als sie den Leitzins angehoben habe, und sehe basierend auf Terminkontrakten momentan die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinssenkung im Februar bei rund 12 Prozent. Dies dürfte zwar übertrieben sein - die Deutsche Bank erwartet keine erneute Absenkung, sondern eine weitere Leitzinsanhebung im Dezember -, solange der Immobilienmarkt in Schweden aber keinen Boden findet, wird die Schweden-Krone unter Druck bleiben. (25.01.2019/alc/a/a)
Die Zeichen stünden hier allerdings weiter klar auf Anstieg. Auch wenn die Zentralbank habe eingestehen müssen, dass das externe Umfeld, mit Blick auf die schwächere Wachstumsdynamik in der Eurozone und Großbritannien, schwieriger geworden sei, habe sie an ihrer Intention einer Leitzinserhöhung im März festgehalten. Damit habe sich an der Tonalität der Norges Bank seit der letzten Sitzung im Dezember nichts geändert, so dass der Markt auch nur moderat reagiert und der Norwegischen Krone zu einer leichten Stärke gegenüber dem Euro verholfen habe. Gestützt haben dürfte zudem die Arbeitslosenquote, die mit 3,8 Prozent erneut niedriger berichtet worden sei als von Analysten erwartet worden sei. Anders in Schweden, wo die Arbeitslosenquote überraschend deutlich gestiegen sei und sich damit in eine ganze Reihe zuletzt schwächerer Daten einreihe.
Der Markt scheine sich langsam zu fragen, ob die Riksbank im Dezember nicht einen Fehler gemacht habe, als sie den Leitzins angehoben habe, und sehe basierend auf Terminkontrakten momentan die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinssenkung im Februar bei rund 12 Prozent. Dies dürfte zwar übertrieben sein - die Deutsche Bank erwartet keine erneute Absenkung, sondern eine weitere Leitzinsanhebung im Dezember -, solange der Immobilienmarkt in Schweden aber keinen Boden findet, wird die Schweden-Krone unter Druck bleiben. (25.01.2019/alc/a/a)
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