Erweiterte Funktionen
Norwegen: Krone büßt trotz "falkenhafter" Norges Bank ein
28.03.24 15:35
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das BIP des Festlands Norwegen, das die volatile Entwicklung des Energiesektors größtenteils ausschließt, wuchs im Januar mit 0,4 Prozent im Monatsvergleich stärker als erwartet, so die Analysten von Postbank Research.
Der PMI des Verarbeitenden Gewerbes sei im Februar von 51,1 auf 51,9 Zähler - der höchste Stand seit September - geklettert und habe auf eine anhaltende Expansion der fertigenden Industrie hingewiesen.
Die Inflationsrate sei im Februar von 4,7 auf 4,5 Prozent gesunken. Die Kerninflationsrate, bei der Steuer- und Energiepreisänderungen unberücksichtigt bleiben würden, sei von 5,3 auf 4,9 Prozent zurückgegangen. Analysten hätten mit 4,9 beziehungsweise 5,3 Prozent gerechnet.
Erwartungsgemäß habe die Norges Bank den Leitzins auf ihrer Sitzung am 21. März unverändert bei 4,5 Prozent belassen. Obwohl sich die Konjunktur verlangsamt habe, hätten die Währungshüter, aufgrund der nach wie vor erhöhten und hartnäckigen Inflation, angegeben, den Leitzins bis zum Herbst nicht senken zu wollen. Im Nachgang der Sitzung habe sich die am Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer ersten Leitzinssenkung von 4,5 auf 4,25 Prozent für den Zeitraum bis einschließlich August von 60 auf knapp 50 Prozent reduziert.
Trotz "falkenhafter" Norges Bank habe die Norwegische Krone zuletzt auf EUR/NOK 11,647 nachgegeben. Dies dürfte unter anderem an den Konjunkturdaten der Eurozone gelegen haben, die zuletzt besser ausgefallen seien, als Analysten es erwartet hätten. Auf Sicht von sechs Monaten könnte sich die Krone aber in Richtung EUR/NOK 10,75 erholen, sofern die Norges Bank ihren Zinssenkungszyklus erst einige Monate nach der EZB einleite. (Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)
Der PMI des Verarbeitenden Gewerbes sei im Februar von 51,1 auf 51,9 Zähler - der höchste Stand seit September - geklettert und habe auf eine anhaltende Expansion der fertigenden Industrie hingewiesen.
Erwartungsgemäß habe die Norges Bank den Leitzins auf ihrer Sitzung am 21. März unverändert bei 4,5 Prozent belassen. Obwohl sich die Konjunktur verlangsamt habe, hätten die Währungshüter, aufgrund der nach wie vor erhöhten und hartnäckigen Inflation, angegeben, den Leitzins bis zum Herbst nicht senken zu wollen. Im Nachgang der Sitzung habe sich die am Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer ersten Leitzinssenkung von 4,5 auf 4,25 Prozent für den Zeitraum bis einschließlich August von 60 auf knapp 50 Prozent reduziert.
Trotz "falkenhafter" Norges Bank habe die Norwegische Krone zuletzt auf EUR/NOK 11,647 nachgegeben. Dies dürfte unter anderem an den Konjunkturdaten der Eurozone gelegen haben, die zuletzt besser ausgefallen seien, als Analysten es erwartet hätten. Auf Sicht von sechs Monaten könnte sich die Krone aber in Richtung EUR/NOK 10,75 erholen, sofern die Norges Bank ihren Zinssenkungszyklus erst einige Monate nach der EZB einleite. (Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)


