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Norwegen: Inflation zieht an - Norges Bank bleibt restriktiv
30.10.24 08:21
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Norwegens Fertigungsindustrie verzeichnete im August einen Produktionsrückgang von 1,1 Prozent gegenüber Juli, so die Analysten von Postbank Research.
Damit habe die sequenzielle Expansion der drei vorangegangenen Monate ein Ende gefunden. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Wachstumsdynamik von 6,6 Prozent im Juli auf 3,2 Prozent im August zurückgegangen. Mit Blick nach vorn deute sich eine anhaltende Expansion im verarbeitenden Gewerbe an. Der September-PMI sei nur leicht von 52 auf 51,8 Punkte zurückgegangen.
Im September hätten vor allem gestiegene Stromkosten für einen Anstieg der jährlichen Gesamtinflation von 2,6 auf 3,0 Prozent gesorgt. Analysten hätten gar mit einem stärkeren Anstieg auf 3,2 Prozent gerechnet. Der erneute Rückgang der um Steuer- und Energiepreisänderungen bereinigten ATE-Inflation - das von der Norges Bank bevorzugte Inflationsmaß - sei zwar erfreulich, bleibe aber mit 3,1 Prozent weiterhin auf erhöhtem Niveau.
Der Preisauftrieb bei Immobilien habe im September auf Jahresbasis weiter zugenommen. Nach einem Plus von 3,3 Prozent im August habe die Preissteigerungsrate mit 4,1 Prozent auf den höchsten Wert seit fast zwei Jahren angezogen.
In Übereinstimmung mit der Guidance der Norges Bank würden die Märkte eine erste Leitzinssenkung nicht vor Ende Januar einpreisen. Würden Norwegens Währungshüter ihrem restriktiven Kurs zunächst treu bleiben, könnte die Norwegische Krone (NOK) vom aktuellen Niveau bis Ende des ersten Quartals 2025 in Richtung EUR/NOK 11,125 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin November 2024) (30.10.2024/alc/a/a)
Damit habe die sequenzielle Expansion der drei vorangegangenen Monate ein Ende gefunden. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Wachstumsdynamik von 6,6 Prozent im Juli auf 3,2 Prozent im August zurückgegangen. Mit Blick nach vorn deute sich eine anhaltende Expansion im verarbeitenden Gewerbe an. Der September-PMI sei nur leicht von 52 auf 51,8 Punkte zurückgegangen.
Der Preisauftrieb bei Immobilien habe im September auf Jahresbasis weiter zugenommen. Nach einem Plus von 3,3 Prozent im August habe die Preissteigerungsrate mit 4,1 Prozent auf den höchsten Wert seit fast zwei Jahren angezogen.
In Übereinstimmung mit der Guidance der Norges Bank würden die Märkte eine erste Leitzinssenkung nicht vor Ende Januar einpreisen. Würden Norwegens Währungshüter ihrem restriktiven Kurs zunächst treu bleiben, könnte die Norwegische Krone (NOK) vom aktuellen Niveau bis Ende des ersten Quartals 2025 in Richtung EUR/NOK 11,125 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin November 2024) (30.10.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 20.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


