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Norwegen: Inflation bleibt über dem Ziel der Zentralbank
30.09.25 09:36
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Norwegens Wirtschaft scheint sich langsam zu erholen, weshalb die Notenbank Norges Bank ihren Leitzins in der September-Sitzung von 4,25 auf 4,00 Prozent senkte, so die Analysten von Postbank Research.
Das BIP-Wachstum auf dem Festland habe im zweiten Quartal bei 0,6 Prozent gelegen, verglichen mit 1,2 Prozent im ersten Quartal. Der erneute Anstieg sei auf gestiegene Investitionen, Staatsausgaben und Exporte zurückzuführen gewesen. Die Norges Bank habe festgestellt, dass das Produktionswachstum nahe an seinem potenziellen Pfad, dem Potenzialwachstum, liege.
Die Kerninflationsrate (CPI-ATE) sei im August bei 3,1 Prozent verharrt und damit immer noch deutlich über dem Zielwert der Zentralbank von zwei Prozent gelegen. Die Inflation bei Nahrungsmitteln und Dienstleistungen sei hoch geblieben. Im August habe die Arbeitslosenquote bei 2,2 Prozent verharrt.
Niedrigere Öl- und Gaspreise sowie gesunkene Kinderbetreuungskosten hätten den Inflationsdruck verringert. Die Norges Bank sei dennoch der Ansicht, dass eine restriktive Geldpolitik bis nach 2026 hinein erforderlich sei, um die Inflation auf die Zielrate hinunter zu drücken.
Steigende Erdgas- und Ölexporte Norwegens im Winterhalbjahr - auch aufgrund der zusätzlichen Gasnachfrage Deutschlands zur Auffüllung der zu gering gefüllten Erdgasspeicher (aktuell rund 71 Prozent) - dürften der Norwegischen Krone (NOK) weiteren Rückenwind verleihen.
Die Analysten von Postbank Research würden es für wahrscheinlich halten, dass die Krone bis Ende März 2026 gegenüber dem Euro in Richtung EUR/NOK 11,25 aufwerten könne. (Währungsbulletin Oktober 2025) (30.09.2025/alc/a/a)
Das BIP-Wachstum auf dem Festland habe im zweiten Quartal bei 0,6 Prozent gelegen, verglichen mit 1,2 Prozent im ersten Quartal. Der erneute Anstieg sei auf gestiegene Investitionen, Staatsausgaben und Exporte zurückzuführen gewesen. Die Norges Bank habe festgestellt, dass das Produktionswachstum nahe an seinem potenziellen Pfad, dem Potenzialwachstum, liege.
Niedrigere Öl- und Gaspreise sowie gesunkene Kinderbetreuungskosten hätten den Inflationsdruck verringert. Die Norges Bank sei dennoch der Ansicht, dass eine restriktive Geldpolitik bis nach 2026 hinein erforderlich sei, um die Inflation auf die Zielrate hinunter zu drücken.
Steigende Erdgas- und Ölexporte Norwegens im Winterhalbjahr - auch aufgrund der zusätzlichen Gasnachfrage Deutschlands zur Auffüllung der zu gering gefüllten Erdgasspeicher (aktuell rund 71 Prozent) - dürften der Norwegischen Krone (NOK) weiteren Rückenwind verleihen.
Die Analysten von Postbank Research würden es für wahrscheinlich halten, dass die Krone bis Ende März 2026 gegenüber dem Euro in Richtung EUR/NOK 11,25 aufwerten könne. (Währungsbulletin Oktober 2025) (30.09.2025/alc/a/a)
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