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Nicht alle Bonds sind "Zinswende-Verlierer" zeigt Studie
19.01.22 12:00
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Wenn die Kapitalmarktzinsen steigen, fallen die Anleiherenditen und umgekehrt - so weit die altbekannte Theorie, so die Experten von "FONDS professionell".
Allerdings sei das nicht bei allen Rentensegmente gleichermaßen der Fall. Zu diesem Ergebnis komme eine aktuelle Auswertung der Anlagegesellschaft HQ Trust. In der Studie habe Fondsmanager Sven Lehmann untersucht, wie sich die Renditen von US-Staatsanleihen und US-Hochzinsanleihen bei einer Veränderung der Zinsen für zehnjährige US-Staatanleihen entwickelt hätten. Dabei habe er den Zeitraum 1986 bis 2021 betrachtet.
Das Ergebnis: Zehnjährige US-Staatsanleihen würden dem erwarteten Muster folgen - bei fallenden Zinsen würden die Renditen steigen, bei steigenden Zinsen würden sie fallen. "Die Renditeabstände zwischen diesen beiden Segmenten sind enorm: Im einen Fall lag das Plus im Mittel der US-Bonds bei knapp 30 Prozent, im anderen im Schnitt bei fast minus 15 Prozent", stelle Lehmann fest.
Überrascht hätten ihn dagegen die Hochzinsanleihen: Sie würden gerade bei fallenden Zinsen ihre schlechteste Renditeperformance aufweisen, wenn auch immer noch eine positive. "Dafür ist das Plus bei stark steigenden Zinsen überdurchschnittlich hoch: Im Mittel lag es bei 8,8 Prozent", sage der Finanzprofi. Langfristig betrachtet liege die Rendite von High-Yield-Bonds bei steigenden Zinsen seit 1986 bei 8,1 Prozent. (19.01.2022/alc/a/a)
Allerdings sei das nicht bei allen Rentensegmente gleichermaßen der Fall. Zu diesem Ergebnis komme eine aktuelle Auswertung der Anlagegesellschaft HQ Trust. In der Studie habe Fondsmanager Sven Lehmann untersucht, wie sich die Renditen von US-Staatsanleihen und US-Hochzinsanleihen bei einer Veränderung der Zinsen für zehnjährige US-Staatanleihen entwickelt hätten. Dabei habe er den Zeitraum 1986 bis 2021 betrachtet.
Das Ergebnis: Zehnjährige US-Staatsanleihen würden dem erwarteten Muster folgen - bei fallenden Zinsen würden die Renditen steigen, bei steigenden Zinsen würden sie fallen. "Die Renditeabstände zwischen diesen beiden Segmenten sind enorm: Im einen Fall lag das Plus im Mittel der US-Bonds bei knapp 30 Prozent, im anderen im Schnitt bei fast minus 15 Prozent", stelle Lehmann fest.
Überrascht hätten ihn dagegen die Hochzinsanleihen: Sie würden gerade bei fallenden Zinsen ihre schlechteste Renditeperformance aufweisen, wenn auch immer noch eine positive. "Dafür ist das Plus bei stark steigenden Zinsen überdurchschnittlich hoch: Im Mittel lag es bei 8,8 Prozent", sage der Finanzprofi. Langfristig betrachtet liege die Rendite von High-Yield-Bonds bei steigenden Zinsen seit 1986 bei 8,1 Prozent. (19.01.2022/alc/a/a)


