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Neuseelands Notenbank dürfte den Leitzins bis Jahresende noch zweimal senken
01.08.19 11:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die letzte Veröffentlichung des Unternehmensvertrauensindex in Neuseeland zeichnet ein düsteres Bild der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Nicht nur habe sich der Stimmungsindikator von bereits negativem Niveau weiter auf inzwischen -44,3 Punkte verringert, der Rückgang sei auch breit gefächert über alle Kategorien gewesen. Dabei hätten die Unternehmen angegeben, dass sich die bereits straffen Kreditkonditionen weiter verschlechterten und den Ausblick belasten würden. Zusätzlich seien auch die Erwartungen an zukünftige Investitionen, Exporte sowie den Personalaufbau zurückgegangen. Die Kapazitätsauslastung sei auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen, getrieben durch Schwächen im Bausektor. Damit reihe sich die Einschätzung der Unternehmen in eine Folge schlechter Aktivitätsdaten ein.
Neben der Belastung durch den Außenhandel würden sich auch zunehmend Schwächen auf dem Immobilienmarkt zeigen, die den Konsum belasten könnten. Ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent erscheine daher für dieses Jahr unwahrscheinlich, was auch Auswirkung auf die Geldpolitik haben dürfte. Denn Neuseelands Währungshüter würden davon ausgehen, dass dieses Wachstum benötigt werde, um die Inflation nachhaltig im Zielband zwischen 1 und 3 Prozent halten zu können. Die Deutsche Bank erwartet deshalb, dass die Notenbank den Leitzins bis Jahresende noch zweimal auf dann ein Prozent senkt. (01.08.2019/alc/a/a)
Nicht nur habe sich der Stimmungsindikator von bereits negativem Niveau weiter auf inzwischen -44,3 Punkte verringert, der Rückgang sei auch breit gefächert über alle Kategorien gewesen. Dabei hätten die Unternehmen angegeben, dass sich die bereits straffen Kreditkonditionen weiter verschlechterten und den Ausblick belasten würden. Zusätzlich seien auch die Erwartungen an zukünftige Investitionen, Exporte sowie den Personalaufbau zurückgegangen. Die Kapazitätsauslastung sei auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen, getrieben durch Schwächen im Bausektor. Damit reihe sich die Einschätzung der Unternehmen in eine Folge schlechter Aktivitätsdaten ein.
Neben der Belastung durch den Außenhandel würden sich auch zunehmend Schwächen auf dem Immobilienmarkt zeigen, die den Konsum belasten könnten. Ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent erscheine daher für dieses Jahr unwahrscheinlich, was auch Auswirkung auf die Geldpolitik haben dürfte. Denn Neuseelands Währungshüter würden davon ausgehen, dass dieses Wachstum benötigt werde, um die Inflation nachhaltig im Zielband zwischen 1 und 3 Prozent halten zu können. Die Deutsche Bank erwartet deshalb, dass die Notenbank den Leitzins bis Jahresende noch zweimal auf dann ein Prozent senkt. (01.08.2019/alc/a/a)


