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Neue Bundesanleihen: Staat muss wieder Zinsen zahlen
24.06.22 08:30
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Das gab es lange nicht mehr, so die Experten von "FONDS professionell".
Die Bundesrepublik Deutschland biete Anlegern bei neuen zehnjährigen Bundesanleihen einen jährlichen Kupon von 1,70 Prozent.
Die Finanzagentur des Bundes begebe am 6. Juli eine zehn Jahre laufende Bundesanleihe - mit einem Kupon in Höhe von 1,70 Prozent. Die Emission bedeute eine Trendwende. Eine derart hohe Verzinsung habe es zuletzt im Januar 2014 gegeben. Und seit Sommer 2019 habe auf dem Zinskupon zehnjähriger Bundesanleihen eine Null gestanden - mehr als die Rückzahlung des Kapitals zum Laufzeitende habe es für die Investoren damit nicht gegeben.
Auslöser sei die weltweit laufende Zinswende infolge hoher Inflationsraten, der sich im Juli wohl auch die Europäische Zentralbank (EZB) anschließen werde. Am Rentenmarkt sei dies schon deutlich zu sehen: Zu Jahresbeginn habe die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen dort noch in negativem Terrain gelegen, im Juni seien es nun zeitweise fast 1,93 Prozent per annum gewesen. Beim Kupon neuer Anleihen orientiere sich die Finanzagentur an den aktuellen Marktrenditen. Üblicherweise nenne sie die Höhe des Kupons erst kurz vor der Anleiheauktion. Angesichts des schnellen Renditeanstiegs wolle die Finanzagentur aber "Transparenz und Klarheit" herstellen, so das "Handelsblatt". (24.06.2022/alc/a/a)
Die Bundesrepublik Deutschland biete Anlegern bei neuen zehnjährigen Bundesanleihen einen jährlichen Kupon von 1,70 Prozent.
Die Finanzagentur des Bundes begebe am 6. Juli eine zehn Jahre laufende Bundesanleihe - mit einem Kupon in Höhe von 1,70 Prozent. Die Emission bedeute eine Trendwende. Eine derart hohe Verzinsung habe es zuletzt im Januar 2014 gegeben. Und seit Sommer 2019 habe auf dem Zinskupon zehnjähriger Bundesanleihen eine Null gestanden - mehr als die Rückzahlung des Kapitals zum Laufzeitende habe es für die Investoren damit nicht gegeben.
Auslöser sei die weltweit laufende Zinswende infolge hoher Inflationsraten, der sich im Juli wohl auch die Europäische Zentralbank (EZB) anschließen werde. Am Rentenmarkt sei dies schon deutlich zu sehen: Zu Jahresbeginn habe die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen dort noch in negativem Terrain gelegen, im Juni seien es nun zeitweise fast 1,93 Prozent per annum gewesen. Beim Kupon neuer Anleihen orientiere sich die Finanzagentur an den aktuellen Marktrenditen. Üblicherweise nenne sie die Höhe des Kupons erst kurz vor der Anleiheauktion. Angesichts des schnellen Renditeanstiegs wolle die Finanzagentur aber "Transparenz und Klarheit" herstellen, so das "Handelsblatt". (24.06.2022/alc/a/a)


