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Nervosität am Kapitalmarkt
30.10.23 16:00
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Highlights der vergangenen Börsenwoche waren die neuen Konjunkturdaten aus Deutschland und die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB), so die Analysten der DekaBank.
Das am Mittwoch veröffentlichte ifo Geschäftsklima für die deutsche Wirtschaft habe zwar positiv überrascht, die Stimmungswerte lägen jedoch auf niedrigem Niveau. Die Unternehmen würden auf bessere Zeiten im kommenden Jahr mit niedriger Inflation und der Aussicht auf sinkende Zinsen hoffen. Die Erwartung auf eine Erholung der Konjunktur im kommenden Jahr sei plausibel, da sich die Lohnsteigerungen langsam wieder in höherer Nachfrage durch die privaten Haushalte bemerkbar machen sollten.
Positiv hätte eigentlich die Zinspause auf die Aktienkurse wirken sollen, die die EZB-Präsidentin am Donnerstag in Athen verkündet habe. Diese Pause sei zwar bereits erwartet worden. Nur hätten sich keinerlei Anzeichen bemerkbar gemacht, dass die Geldpolitiker bereits über Zinssenkungen nachdenken würden - im Gegenteil: Bei unbefriedigender Inflationsentwicklung seien sogar weitere Erhöhungen in Aussicht gestellt worden. Das habe den Börsianern endgültig die Stimmung verhagelt.
Der DAX sei deutlich niedriger aus der Woche gegangen, als er hineingestartet sei. Allerdings werde diese trübe Stimmung nicht in der aktuellen Gewinnentwicklung widergespiegelt. Auch im dritten Quartal hätten die Gesellschaften gute Geschäfte gemacht, sodass sich die Kursrückgänge leicht als übertrieben erweisen könnten.
In dieser Woche würden weitere Unternehmen ihre Geschäftszahlen vom dritten Quartal berichten. Zudem stünden wichtige Konjunkturdaten (wie das Bruttoinlandsprodukt) sowie Zinsentscheide (in den USA, im Vereinigten Königreich und in Japan) auf der Agenda. (30.10.2023/alc/a/a)
Das am Mittwoch veröffentlichte ifo Geschäftsklima für die deutsche Wirtschaft habe zwar positiv überrascht, die Stimmungswerte lägen jedoch auf niedrigem Niveau. Die Unternehmen würden auf bessere Zeiten im kommenden Jahr mit niedriger Inflation und der Aussicht auf sinkende Zinsen hoffen. Die Erwartung auf eine Erholung der Konjunktur im kommenden Jahr sei plausibel, da sich die Lohnsteigerungen langsam wieder in höherer Nachfrage durch die privaten Haushalte bemerkbar machen sollten.
Der DAX sei deutlich niedriger aus der Woche gegangen, als er hineingestartet sei. Allerdings werde diese trübe Stimmung nicht in der aktuellen Gewinnentwicklung widergespiegelt. Auch im dritten Quartal hätten die Gesellschaften gute Geschäfte gemacht, sodass sich die Kursrückgänge leicht als übertrieben erweisen könnten.
In dieser Woche würden weitere Unternehmen ihre Geschäftszahlen vom dritten Quartal berichten. Zudem stünden wichtige Konjunkturdaten (wie das Bruttoinlandsprodukt) sowie Zinsentscheide (in den USA, im Vereinigten Königreich und in Japan) auf der Agenda. (30.10.2023/alc/a/a)


