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Negative Zinsen zwingen Investoren an den Anleihemärkten zum Umdenken
15.06.16 09:00
GAM
Berlin (www.anleihencheck.de) - Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass die Kurse an den Anleihemärkte nur begrenztes Aufwärtspotenzial haben, da Kurssteigerungen bei einer Nullverzinsung an ihre Grenze stoßen, so Tim Haywood, Investment Director für Absolute-Return-Strategien bei GAM.
In einer Welt negativer Zinsen sei diese Grenze gefallen. Dieses ungewöhnliche Umfeld zwinge Investoren dazu, die Art und Weise, wie sie über die Fixed-Income-Märkten denken und mit den dortigen Risiken umgehen werden, anzupassen.
Die Experten werden glauben, dass das negative Zinsumfeld noch eine Weile anhalten werde. Daher hätten sie die Art und Weise, wie sie Zinsrisiken eingehen werden, überdacht, und ihre Investment-Taktik angepasst. Sie werden noch immer glauben, dass die Anleihemärkte letztlich durch ökonomische Fundamentaldaten angetrieben würden. Aber die Zeiträume, in denen sie von der fundamentalen Entwicklung abweichen würden, würden länger. Daher hätten sie ihren fundamentalen Investmentprozess durch eine Reihe von quantitativen Modellen ergänzt. Diese hätten sich bislang nicht nur als effektive Absicherung erwiesen, sondern ihnen auch signifikante Wertzuwächse eingebracht.
Die Experten werden glauben, dass sich der 30-jährige Anleihen-Bullenmarkt seinem Ende nähere, doch noch sei es nicht so weit. Die Versicherungen der Zentralbanken, sie seien zum Handeln bereit, wenn sich das ökonomische Umfeld verschlechtere, hätten der Anlageklasse Unterstützung gegeben. Sie hätten allerdings auch potenziell gefährliche Blasen am Bond-Markt geschaffen. Die wachsende Anzahl negativ verzinster Anleihen sei ein Beispiel dafür. (15.06.2016/alc/a/a)
In einer Welt negativer Zinsen sei diese Grenze gefallen. Dieses ungewöhnliche Umfeld zwinge Investoren dazu, die Art und Weise, wie sie über die Fixed-Income-Märkten denken und mit den dortigen Risiken umgehen werden, anzupassen.
Die Experten werden glauben, dass das negative Zinsumfeld noch eine Weile anhalten werde. Daher hätten sie die Art und Weise, wie sie Zinsrisiken eingehen werden, überdacht, und ihre Investment-Taktik angepasst. Sie werden noch immer glauben, dass die Anleihemärkte letztlich durch ökonomische Fundamentaldaten angetrieben würden. Aber die Zeiträume, in denen sie von der fundamentalen Entwicklung abweichen würden, würden länger. Daher hätten sie ihren fundamentalen Investmentprozess durch eine Reihe von quantitativen Modellen ergänzt. Diese hätten sich bislang nicht nur als effektive Absicherung erwiesen, sondern ihnen auch signifikante Wertzuwächse eingebracht.
Die Experten werden glauben, dass sich der 30-jährige Anleihen-Bullenmarkt seinem Ende nähere, doch noch sei es nicht so weit. Die Versicherungen der Zentralbanken, sie seien zum Handeln bereit, wenn sich das ökonomische Umfeld verschlechtere, hätten der Anlageklasse Unterstützung gegeben. Sie hätten allerdings auch potenziell gefährliche Blasen am Bond-Markt geschaffen. Die wachsende Anzahl negativ verzinster Anleihen sei ein Beispiel dafür. (15.06.2016/alc/a/a)


