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Mögliche Konjunktureintrübung: Hat die EZB alles richtig gemacht?
19.04.18 13:00
IKB Deutsche Industriebank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die aktuelle Eintrübung bei den Konjunkturindikatoren zeigt: die EZB ist mit ihrer expansiven Geldpolitik noch nicht am Ziel, so die Analysten der IKB Deutsche Industriebank AG.
Ähnliches deute die aktuelle Inflationsdynamik in der Eurozone an.
Das seien aber keine Indizien dafür, dass die Notenbank kein nachhaltiges Wachstum schaffen könne oder ihre Einflussmöglichkeiten ausgereizt seien. Denn die EZB habe den Handlungsspielraum der Fiskalpolitik maßgeblich gestärkt, während oftmals prognostizierte Probleme wie starke Inflation, exzessive Geldmengenausweitung und Über- bzw. Fehlinvestitionen bis dato ausgeblieben seien.
Deshalb bestätige eine möglicherweise nachlassende Konjunktur eher die graduelle Wende in der Geldpolitik, als dass sie für eine verpasste Chance auf dem Weg zu einer Normalisierung spreche. Raum für eine Beendung des Aufkaufprogramms in diesem Jahr sollte die EZB dennoch finden. Alles weitere müsse bis mindestens 2019 warten. (19.04.2018/alc/a/a)
Ähnliches deute die aktuelle Inflationsdynamik in der Eurozone an.
Das seien aber keine Indizien dafür, dass die Notenbank kein nachhaltiges Wachstum schaffen könne oder ihre Einflussmöglichkeiten ausgereizt seien. Denn die EZB habe den Handlungsspielraum der Fiskalpolitik maßgeblich gestärkt, während oftmals prognostizierte Probleme wie starke Inflation, exzessive Geldmengenausweitung und Über- bzw. Fehlinvestitionen bis dato ausgeblieben seien.
Deshalb bestätige eine möglicherweise nachlassende Konjunktur eher die graduelle Wende in der Geldpolitik, als dass sie für eine verpasste Chance auf dem Weg zu einer Normalisierung spreche. Raum für eine Beendung des Aufkaufprogramms in diesem Jahr sollte die EZB dennoch finden. Alles weitere müsse bis mindestens 2019 warten. (19.04.2018/alc/a/a)


