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Mittelfristig wieder anziehender Inflationstrend erwartet
30.04.20 13:15
Merck Finck Privatbankiers
München (www.anleihencheck.de) - Während der Neuansteckungstrend an COVID 19-Infektionen in den meisten Regionen langsam sinkt, ist die Diskussion über weitere Lockerungen der virusbedingten Einschränkungen in vollem Gange, so die Experten von Merck Finck Privatbankiers.
"Die Lockerungsgeschwindigkeit ist entscheidend für die konjunkturelle und damit weitere börsentechnische Erholung", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers rechne allerdings nur mit einer allmählichen Lockerung in Deutschland, worauf die bis 14. Juni verlängerte Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bereits hindeute. Greil: "Bleibt eine weitere größere Neuinfektionswelle aus, dürfte die Kombination aus sehr schlechten Wirtschaftsdaten und konstruktivem Börsentrend vorerst anhalten. Auch dürfte der Aktienmarkt weiterhin auf eine Konjunkturerholung vor allem im zweiten Halbjahr und 2021 setzen." Greil weiter: "Dann ist auch eine Erholung des vorerst sehr schwachen Inflationstrends realistisch - mittel- bis längerfristig rechnen wir also wieder mit einem anziehenden Inflationstrend."
Kommende Woche stünden neben den finalen April-Einkaufsmanagerindizes in Europa und USA in der Eurozone Produzentenpreise und Einzelhandelsumsätze für März an. Zudem werde die EU-Kommission wohl ihre Finanzierungsvorschläge für den geplanten "Recovery Fonds" zur Beschleunigung der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise präsentieren. In Deutschland kämen am Mittwoch Auftragseingänge und am Donnerstag Produktionsdaten der Industrie sowie am Freitag die Handelsbilanz - ebenfalls alles für März. Und in London werde am Donnerstag die Bank of England tagen.
In den USA seien die anstehenden Makro-Datenhighlights morgen der "ISM"-Bericht zur Stimmung der Einkaufsmanager im April (am Dienstag dann für den Dienstleistungssektor), am Montag die März-Auftragseingänge der US-Industrie und am Freitag vor allem der mit Spannung erwartete Arbeitsmarktbericht, der einen enormen Anstieg der Erwerbslosenquote in den zweistelligen Bereich bringen dürfte. Während dazwischen noch am Dienstag die US-Handelsbilanz anstehe, publiziere China sie am Donnerstag, an dem auch Einkaufsmanager-Stimmungsdaten für den chinesischen Dienstleistungssektor kämen.
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"Die Lockerungsgeschwindigkeit ist entscheidend für die konjunkturelle und damit weitere börsentechnische Erholung. Ich rechne mit einer allmählichen Lockerung in Deutschland, worauf die bis 14. Juni verlängerte Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bereits hindeutet."
"Bleibt eine weitere größere Neuinfektionswelle aus, dürfte die Kombination aus sehr schlechten Wirtschaftsdaten und konstruktivem Börsentrend vorerst anhalten. Auch dürfte der Aktienmarkt weiterhin auf eine Konjunkturerholung vor allem im zweiten Halbjahr und 2021 setzen."
"Dann ist auch eine Erholung des vorerst sehr schwachen Inflationstrends realistisch - mittel- bis längerfristig rechnen wir also wieder mit einem anziehenden Inflationstrend." (30.04.2020/alc/a/a)
"Die Lockerungsgeschwindigkeit ist entscheidend für die konjunkturelle und damit weitere börsentechnische Erholung", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers rechne allerdings nur mit einer allmählichen Lockerung in Deutschland, worauf die bis 14. Juni verlängerte Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bereits hindeute. Greil: "Bleibt eine weitere größere Neuinfektionswelle aus, dürfte die Kombination aus sehr schlechten Wirtschaftsdaten und konstruktivem Börsentrend vorerst anhalten. Auch dürfte der Aktienmarkt weiterhin auf eine Konjunkturerholung vor allem im zweiten Halbjahr und 2021 setzen." Greil weiter: "Dann ist auch eine Erholung des vorerst sehr schwachen Inflationstrends realistisch - mittel- bis längerfristig rechnen wir also wieder mit einem anziehenden Inflationstrend."
Kommende Woche stünden neben den finalen April-Einkaufsmanagerindizes in Europa und USA in der Eurozone Produzentenpreise und Einzelhandelsumsätze für März an. Zudem werde die EU-Kommission wohl ihre Finanzierungsvorschläge für den geplanten "Recovery Fonds" zur Beschleunigung der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise präsentieren. In Deutschland kämen am Mittwoch Auftragseingänge und am Donnerstag Produktionsdaten der Industrie sowie am Freitag die Handelsbilanz - ebenfalls alles für März. Und in London werde am Donnerstag die Bank of England tagen.
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"Die Lockerungsgeschwindigkeit ist entscheidend für die konjunkturelle und damit weitere börsentechnische Erholung. Ich rechne mit einer allmählichen Lockerung in Deutschland, worauf die bis 14. Juni verlängerte Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bereits hindeutet."
"Bleibt eine weitere größere Neuinfektionswelle aus, dürfte die Kombination aus sehr schlechten Wirtschaftsdaten und konstruktivem Börsentrend vorerst anhalten. Auch dürfte der Aktienmarkt weiterhin auf eine Konjunkturerholung vor allem im zweiten Halbjahr und 2021 setzen."
"Dann ist auch eine Erholung des vorerst sehr schwachen Inflationstrends realistisch - mittel- bis längerfristig rechnen wir also wieder mit einem anziehenden Inflationstrend." (30.04.2020/alc/a/a)
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